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151 Jahre Deutsch-Japanische Freundschaft


Wer hätte es vorausahnen können, dass gerade das Jahr 2011, in dem wir eigentlich 150 Jahre Deutsch-Japanischer Freundschaft feiern wollten, für Japan so schicksalhaft sein würde?

Japan ist ein Jahr nach dem Tōhoku-Erdbeben in allen Medien. Normale japanische Menschen werden interviewt, zu ihren Sorgen befragt, einfühlsam über ihr Schicksal berichtet. Man sieht japanische Mütter voller Sorge um ihre Kinder, japanische Bauern um das Erbe ihrer Vorväter weinen. Man sieht Menschen, die versuchen, ihren Alltag, der sich eigentlich nicht so sehr von dem unseren unterscheiden sollte, zu bewältigen. Man sieht Sorge vor der Zukunft. Was für ein Unterschied zur Berichterstattung vergangener Zeiten, in der Japaner schonmal als nimmermüde, gesichtslose Arbeitsameisen oder wahlweise als verschrobene, verkitschte, außerhalb einer Großstadtgesellschaft nicht überlebensfähige Fantasten dargestellt wurden.

Es erscheint fast so als ob Japan und Deutschland, jahrzehntelang nur als das Land der Dauer-Besorgten und Bedenkenträger bekannt, die Rollen getauscht hätten. Deutschland wird in den Medien dargestellt als könnten wir vor Kraft nicht mehr um die Ecke laufen und würden alles umreißen, was sich im Wege herumlümmelt.

Natürlich entsprechen beide Darstellungen heute wie gestern nicht der Wirklichkeit. Die Wirklichkeit ist vielschichtig. Auch in Deutschland leben und lebten sehr viele zuversichtliche, in Japan sehr viele besorgte Menschen. Was also hat sich geändert? Wirklich nur der Fokus der Medien?

Meiner Meinung nach greift eine solche Sichtweise zu kurz. Die japanische Gesellschaft ist im Umbruch. Nachdem 2009 die zuvor fast ausnahmslos alleinregierende LDP eine erdrutschartige Niederlage verkraften musste, sollte auch japanischen Politikern klargeworden sein, dass das Volk genug von einer Politikerkaste hat, die vor allem ihre eigene und die Versorgung ihrer Günstlinge im Blick hat. Natürlich ist auch die Konkurrenz der LDP, die DPJ, Teil des Systems aus Konzernen, Politik und Yakuza gewesen, das Japan über Jahrzehnte kontrollierte.

Sukuiso, Iwate
Sukuiso, Iwate nach dem Tsunami
Quelle: US Navy 110318-N-SB672-598


Geisterstadt Namie
Geisterstadt Namie
Quelle: Voice of America News - S. L. Herman

Durch das Tōhoku-Erdbeben und vor allem die nachfolgende Nuklearkatastrophe von Fukushima ist nun aber entgültig offensichtlich geworden, dass weder die Politiker noch die Konzerne mit ihrer Wirtschaftsmacht das Versprechen von Stabilität, Vollbeschäftigung und wirtschaftlicher Entwicklung, das die japanische Bevölkerung seit spätestens den 1960er Jahren ruhiggestellt hat und das sogar die große Kreditblase der 1990er Jahre einigermaßen überstanden hatte, einlösen können.

Nicht einmal das Hauptversprechen, das jeder Staat seinen Bürgern geben muss um überhaupt eine Existenzberechtigung zu haben, nämlich Leben und körperliche Unversehrtheit für die lebenden und die nachfolgenden Generationen zu garantieren, kann der japanische Staat zur Zeit einhalten. Der unzureichende Schutz vor dem dem Seebeben nachfolgenden Tsunami in vielen Küstenstädten der Gegend mag den Verantwortlichen wegen der historisch unbekannten Heftigkeit des Bebens noch als naturgegeben nachgesehen werden, auch wenn einige Bürgermeister die richtige Vorahnung hatten. Auch die verbrecherische Verstrickung der Konzerne mit den Yakuza für die Arbeitskräftebeschaffung für die Aufräumarbeiten im KKW Fukushima Daiichi ist nur die Spitze des Eisberges.

Durch die ungüstigen Wind- und Witterungsverhältnisse hat sich der Fallout der Explosionen im KKW sehr ungleichmäßig im Landesinneren zwischem dem KKW und der Stadt Fukushima verteilt. An bestimmten „Hot Spots” liegt die Radioaktivität bei mehr als 20 Millisievert pro Jahr, was die zulässige Dosis für einen Mitarbeiter in der Nuklearindustrie darstellt, allerdings bei ständiger ärztlicher Überwachung. Ebenso sollten im gesamten Leben eigentlich nicht mehr als 400 mSv angesammelt werden, dies wäre in der Nähe eines Hot Spots schon nach 20 Jahren der Fall. (Nur der Vollständigkeit halber: Für die Allgemeinbevölkerung gilt hingegen z.B. in Deutschland ein Grenzwert von 1 mSv/a.)

Der überhöhten Strahlenbelastung sind Menschen, die sich aus Unkenntnis dauerhaft in der Nähe der Hot Spots aufhalten, z.B. weil sie dort wohnen, arbeiten oder zur Schule gehen, dann über Jahrzehnte hinaus ausgesetzt, da die verursachenden Isotope, vor allem Cäsium-137 und Strontium-90 erst nach Jahrhunderten weit genug zerfallen sind. Das Auffinden und Beseitigen aller Hot Spots wird noch Jahre dauern. Für Kinder ist die Aufnahme von Strontium-90, z.B. beim Spielen auf belasteten, staubigen Flächen besonders schädlich, da es im Körper in den Knochen angesammelt wird und später Leukämie verursachen kann. Diese Auswirkung des Unfalls von Fukushima Daiichi ist bereits mit dem Tag der Freisetzung unausweichlich geworden. Dies, und dass die japanische Regierung nicht etwa das Auffinden der Hot Spots, sondern die Erhöhung der Grenzwerte für die Region und für Lebensmittel als erste Konsequenz beschloss, untergraben das Vertrauen der Menschen zusätzlich. Die traditionelle japanische Verschwiegenheit, um den eigenen Gesichtsverlust zu vermeiden, hilft hier überhaupt nicht.

Folglich ist die Bevölkerung außerhalb der unmittelbaren Katastrophenregion besorgt, was man überhaupt noch ohne Gefahr essen kann. Wie bitter muss es für einen japanischen Bauern oder Fischer sein, zu erfahren, dass die Lebensmittel, die das Land oder die Fischgründe, die seine Familie nun schon seit Jahrhunderten bearbeitet, hervorbringt, von niemandem mehr geliebt werden. Gerade die Tōhoku-Region um Fukushima ist, oder eher, war der Obst- und Gemüsegarten Japans. Viele Menschen sind hunderte Kilometer mit dem Auto gefahren, um bestimmte Früchte erntefrisch von „ihrem” Bauern abzuholen und berichteten daheim in Tōkyō stolz von ihrem Einkauf. Überhaupt ist dieser Verlust in der auf den Genuss am Essen fixierten japanischen Gesellschaft für uns kaum zu ermessen.

Welche Konsequenzen sollten wir in Deutschland ziehen? Die Konsequenz, zukünftig in Deutschland auf Kernkraft zu verzichten, war angesichts der Folgen eines Unfalls für die Daseinsvorsorge nötig und folgerichtig. In Europa weiterzumachen und letztlich auch weltweit das Ende der Kernkraft einzuleiten ist der nächste, letztlich unvermeidliche Schritt. In dieser Folge muss auch weltweit die Verstrickung ökonomischer Interessen mit der Politik ständig hinterfragt, offengelegt und nötigenfalls auch beseitigt werden, wo sie den vitalen Interessen der Menschheit (den 99,9%) widerspricht.

Aber auch die Konsequenz, Einrichtungen in Japan gezielt mit Spenden zu unterstützen war richtig, auch wenn es sich bei Japan um ein hochentwickeltes, reiches Industrieland handelt, das seine Probleme eigentlich auch aus eigener Kraft lösen kann. Man mag sagen, dass es die Geste sei, die zählt, aber es ist mehr als das. Wir haben die Gelegenheit genutzt, engeren Kontakt mit Japanern zu finden, einem Volk, das sich auf seinen Inseln im Pazifik und in der eigenen, für uns vertrauten wie auch fremdartig anderen Gesellschaft, eingeigelt hatte. Und die Japaner haben wohl auch gemerkt, dass es auch noch ein „draußen”, die fremdartige, exotische Welt – Deutschland eingeschlossen – außerhalb Japans gibt, vor der man sich nicht fürchten muss und auf die man selbst zugehen kann. Wieviel mehr Reisen nach Deutschland haben im letzten Jahr wohl japanische Menschen unternommen, um sich zu informieren, wie wir leben, wie wir mit dem Verzicht auf Kernkraft umgehen und einfach um die Leute kennenzulernen, die ihnen unbekannten Menschen auf der anderen Seite der Erde einfach so Geld für die Neuausstattung einer Schule spenden.

Euch persönlich möchte ich daher bitten, die deutsch-japanische Freundschaft in jedem Jahr eures Lebens fortzuschreiben indem ihr auch weiterhin Interesse für Japan zeigt, Japan besucht, dort nicht nur einkauft, sondern tatsächlich mit den Menschen in Kontakt kommt. Das Interesse der Japaner am Nicht-Japaner wächst. Und falls ihr es schafft, die Schale eines Japaners zu knacken, ladet ihn oder sie doch auch mal nach Deutschland ein. Ganz persönlich, zu euch nach Hause. Klar ist das schwierig, aber wenn's leicht wäre, könnte es ja jeder. Und im Durchbeißen sind Deutsche und Japaner glaube ich ganz ähnlich konditioniert worden. Beste Voraussetzungen, einander zu verstehen.

T-Shirts für AM2012 AB SOFORT BESTELLBAR

Anime Marathon Logo
Nun ist es bald soweit, nur noch wenige Wochen bis zum Anime Marathon. Auch dieses Jahr gibt es wieder ein T-Shirt mit hübschem Motiv, welches man als ganz besondere Erinnerung an den AM tragen kann. Passend zum diesjährigem Motto "Kleines Japan ganz groß" (in Bezug auf Modelkits und japanischen Modelleisenbahnen) erfreuen uns hier eine Shinkansen-Zugbegleiterin Oni und eine heldenreiche Gundam-Ari ^_^

Hier könnt Ihr Euch die (unbearbeitete und noch textlose!) Zeichnung für einen ersten Eindruck ansehen:

Tshirt

Ich habe dies Wochenende jedem bereits registrierten Gast eine Bestellinfo-Mail geschrieben. Da wir die T-Shirts rechtzeitig vorab bestellen müssen, teilt uns also bitte bis spätestens Samstag, 03. März 2012 verbindlich mit, wem wir alles ein T-Shirt (oder mehrere) mit obigem Motiv bestellen dürfen.
WICHTIG: Jede eingehende Bestellung ist bindend und verpflichtet zur Abnahme!

= = = = PREISE = = = =
Der Preis steht derzeit noch nicht 100%ig fest, denn er hängt von der Gesamt-Bestellmenge ab. Er wird aber vermutlich wieder bei ca. 12,00 Euro pro T-Shirt liegen. Wenn uns die Anzahl und somit die genauen Preise der Druckerei vorliegen, werden wir unter anderem hier im Thread nochmals mitteilen, ob die T-Shirts doch günstiger verkauft werden können. Der endgültige Betrag wird
dann direkt auf dem Anime Marathon beim Einlass bezahlt, man erhält dort seine Badge und kann damit dann das T-Shirt im Conbüro abholen gehen.

==== FARBEN ====
schwarz
navyblau
rot (nur für Ameisen bestellbar!)

==== GRÖßEN ====
Fruit of the Loom - Super Premium
Herren-Größe S, M, L, XL, XXL,
XXXL (als Sonderbestellung gegen 2,00 Euro Aufpreis)

Fruit of the Loom - Lady Fit (Stretchmaterial, fällt aber recht klein aus)
Damen-Größe S, M, L, XL

==== BESTELLUNGS-ZEITRAUM ====
Bitte denk dran: Wir können personenbezogene Bestellungen nur berücksichtigen, die bis spätestens Samstag, 03. März 2012 eingehen. Vor Ort wird es nur eine kleine Menge an T-Shirts geben, die man in der Auktion oder beim Bring & Buy kaufen kann. Daher sichert Euch Euer persönliches Andenken also am besten jetzt!

Pro T-Shirt welches Ihr bestellen wollt, muüst Ihr uns also folgende Daten mailen:
Anzahl
Sorte z.B. Super Premium ODER Lady Fit
Größe z.B. S, M, L, XL, XXL ODER XXXL
* Farbe z.B. schwarz ODER navyblau ODER rot (nur für Ameisen)

Eure Bestellungen (und natürlich auch falls noch Fragen sind) sendet bitte an meine Mail-Adresse jenni@tomodachi.de.

Dankeschön =)

Brettspiele mit Japantouch auf dem AM

Anime Marathon LogoDieses Jahr gibt's auf dem AM einige neue Programmpunkte. Zuletzt dazugekommen ist das Spielvergnügen. In der Vergangenheit haben wir ja schon immer Go und Yu-Gi-Oh angeboten, es hat sich nun aber außerdem noch Michael gemeldet, dass er gerne weitere, andere Brett- und Kartenspiele vorstellen möchte, die meisten davon mit Japanbezug und einige halt „just for fun”. Das geht natürlich am besten durch das Spielen mit vielen Gästen. Wir werden jeden freien Tisch im Laufbereich der Con mit einem Brettspiel ausstatten und dort wird dann nach Lust und Laune eine Ameise oder ein begeisterter Gast sitzen, der das Spiel anderen Gästen erklärt. So der Plan. Mal gucken ob das klappt. Folgende Spiele bringen wir mit:

  • Tantu Cuore – Ein Deckbuilding-Kartenspiel mit niedlichen Maids als Thema

  • Monsterpocalypse – Godzillas Freunde machen eine Großstadt platt

  • Legend of the Five Rings, War of Honor – Bündnis-Kartenspiel um Politik und Intrigen zwischen vier Lagern

  • Lupin III – Umgedrehtes Scotland Yard mit einer Dosis Aufputschmittel

  • Nippon Rails – Eisenbahn-Tycoons in japanischer Umgebung

  • Bushido – Der Weg des Kriegers – Taktikspiel mit verhandelbaren Bündnissen und ständigem Rollenwechsel

  • Shogun – Strategisch planen, massiv zuschlagen, gewinnen!

  • Idol Project – Quartettartiges Kartenspiel mit Idol-Theme

  • Pandemie – Verhindere zusammen mit allen anderen Spielern das Ende der Menschheit

  • Rune Wars – Ein Spiel ähnlich wie Shogun

  • Kuni Tori – Deckbuilding-Kartenspiel mit Japantheme

  • Dust – Noch ein weiteres Shogun-ähnliches Spiel

  • An den Toren von Loyang – Aufbau- und Handelssimulation

  • Junta – Schaffe das Volksvermögen deiner Bananenrepublik möglichst vollständig und schnell in die Schweiz


EDIT: Korrektur der Beschreibungen, weiteres Spiel

FUNime 64 ist versendet!



Eigentlich bin ich lieber Tiefstapler. Auch stinkt Eigenlob ja bekanntlich zum Himmel. Ich habe mir aber nach langer Zeit mal wieder die aktuelle FUNime vorgenommen und tatsächlich gelesen. Ist wohl so eine Zeitungsmacher-Krankheit, dass man nach etlichem Durchgucken der aktuellen Layout-Vorschauen nicht mehr so richtig Lust auf das fertige Heft hat. Diesmal hab ich absichtlich nicht vorher hingeguckt.

Erster Eindruck: Irgendwas ist anders. Ich hab's durch einen Vergleich mit vorigen FUNimes herausgefunden. Wenn ihr die FUNime in der nächsten Tagen in Händen haltet könnt ihr euch ja auch mal auf die Suche machen. Daher halt ich jetzt auch meine Klappe dazu.

Zweiter Eindruck, noch ein Suchbild: Welches Foto passt nicht zu den anderen? Mann, bin ich dick! Vor allem, was hat das Bild vom AnT-Stand auf der Connichi zwischen den Cosplay-Fotos auf der zweiten Seite zu suchen? So fotogen bin ich doch gar nicht. Klemm nicht mal gern hinter der Kamera.

BUG, noch dazu prominent im Inhalt. Zumindest denke ich nicht, dass die Animagic sich mir zu Ehren in JAnimagic umbenannt hat. Überhaupt, was mir beim Inhalt auffiel: Wir haben einen fiesen Lag aufzuholen gehabt. Viele gute Artikel waren offensichtlich schon frühzeitig da, allerdings nicht genug, um das Heft früher vollzukriegen. Umso mehr ist jetzt drin. Ganze 30 Seiten Anime-Reviews, 3 Spiele-Reviews und zwei zu Mangas. Dazu noch unsere Rubriken und ein wenig Conhopping. Den genauen Inhalt des Hefts schreibe ich am Abend auf die Tomodachi-Hauptseite und die Bestellseite.

Einzelne Artikel, die mir besonders auffielen:

Karsten hat es in seinem Artikel über die Entwicklung der Surround-Receiver gut auf den Punkt gebracht, was die FUNime von anderen Veröffentlichungen abhebt - nämlich der Bezug zu den speziellen Notwendigkeiten unseres Hobbies (z.B. problemlos Anime-BluRays mit 24p abspielen zu können) und die Unabhängigkeit unserer Bewertungen von der Geräteindustrie. Karsten macht das nämlich ganz ohne Teststellungen, sondern bedient sich stattdessen aus dem Gerätepark, den er im Zuge längerer Heimkino-Erfahrung und Marktübersicht sowie gezieltem Abwägen und Kaufen sowieso hat. Vielleicht sollten wir aber dennoch in einer der nächsten FUNimes mal wieder eine breite Übersicht über die Gerätevielfalt im Markt machen.

Sehr schön auch der ausführliche Artikel von Robert über die DVD-Neuveröffentlichungen der Anime-Klassiker "Die wilden Schwäne", "Die zwölf Monate", "Die Schatzinsel" und "Die wunderbaren Abenteuer des Hans Christian Andersen". Vielleicht nicht ganz unsere Zielgruppe, aber vermutlich das fundierteste, was jemals über diese schönen Kinderfilme geschrieben worden ist. Wobei ich Roberts Urteil über die völlig fehlende Zielgruppe für "Die wunderbaren Abenteuer des Hans Christian Andersen" nicht teile: Der Film war hervorragend geeignet, mich in eine euphorische, psychedelische Stimmung hineinzuversetzen, Voraussetzung waren dazu nur erheblicher Schlafentzug und leichte Kopfschmerzen. Vermutlich bin ich aber auch einfach grundsätzlich nur zu wirr im Kopf.

Wirrnis ist das richtige Stichwort für die Infoboxen: Was ist der Unterschied zwischen den Regioncodes "AB", "A und B" und "Codefree"? Was ist, wenn gar kein Regioncode dasteht? Leute, wenn ihr schon Infoboxen für das Wichtigste auf einen Blick macht, verwirrt die Leser doch nicht so.

Etwas noch zum Spielereview von Elias. Nach seinem Verriss, anders kann man es wohl nicht nennen, von "Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2" in FUNime 62 habe ich mich schon gar nicht mehr getraut, bei Bandai jemals wieder um Rezensionsexemplare anzufragen - letztendlich auch egal. Umso erstaunter war ich jetzt über das überschwengliche Lob für "Tales of Vesperia". Am Publisher kann es nicht liegen, auch wenn das Ding in der EU von Atari verkauft wird. Ich will unser hoffnungsvollstes junges Redaktionsmitglied Elias nicht zu sehr für die extremen Schwankungen seiner Bewertungen kritisieren, vielleicht hat er einfach nur eine feine Antenne sowohl für Gold als auch für Dreck. Wenn's stimmt, sollte er das bei seiner Berufswahl unbedingt beachten.

Das war es mit meinem Eindruck von der neuen FUNime. Sie wird wie gesagt am Montag bis Dienstag bei euch im Postkasten liegen, solltet ihr so schlau gewesen sein, sie zu abonnieren, oder im AnT Mitglied zu sein. Ansonsten könnt ihr das Heft auch später noch einzeln bestellen, wir haben mal wieder ein paar Exemplare mehr gedruckt.

Zur Bestellseite

Die oHV 2011 war erfolgreich

Uiuiui, was für ein Tag.
Die Hauptversammlung, das höchste Organ unseres Vereins traf sich gestern im Avalon Königshof Hotel in Königslutter am Elm. Wem das bekannt vorkommt, dort fand vor 3 Jahren und findet nächstes Jahr der Anime Marathon statt.

18 Mitglieder waren angereist, davon ein Münchner, 3 Hamburger, 2 Berliner, 3 Brandenburger und 9 Mitglieder aus Niedersachsen.

Es wurden spannende Sachen berichtet, von der Präsenz des Vereins auf der Connichi und anderen Cons, von einer größeren Verbreitung der FUNime, von neuen Ideen des Präsidenten, von dem was gut lief, und was weniger gut lief. Das Webteam hat einige Schritte geplant, die die Webseite leichter wartbar machen werden, einige Gimmicks einbauen für die Besucher, der Präsident muss sich nachdem er dies umzugsbedingt und wegen seiner beruflichen Sebstständigkeit und damit einhergehendem Zeitmangel immer vor sich hergeschoben hatte, nun mit einigen Altlasten beschäftigen um die Finanzen wieder astrein zu bekommen. Für den nächsten Marathon gibt es einige gute Ideen für neue Highlights und auch sonst hat sich viel getan.

Der Vorstand wurde entlastet und danach komplett wiedergewählt und somit im Amt bestätigt. Beisitzer wie in einem Satzungsänderungsantrag vorgeschlagen wurden nicht wieder eingeführt.

Die Satzung wurde geändert, es sind einige Restriktionen entfallen und es wurde entschieden zukünftig die HV jährlich stattfinden zu lassen, auch in der Hoffnung, nicht mehr so lange zu brauchen, denn gestern lief die Hauptversammlung von 12 bis 22:20 Uhr, nur kurz unterbrochen von einer Pause zum Abendessen.
Und die vielen investierten Stunden haben sich absolut gelohnt.

Eine kleine Sensation gibt es bei der FUNime. Da Jenni sich damit übernommen hatte und das Layout bei Stephan verbleibt, hat sich Ron bereiterklärt erstmal für ein Jahr zu testen, ob er den reinen Layoutbefreiten Posten als Chefredakteur wieder auf die Reihe bekommt (neben seiner Berufstätigkeit, dem Pendeln, seiner Vaterrolle und seinen anderen Verantwortungen in Haus und Hof) und das Team der FUNime sieht dem nächsten Jahr entgegen, in der frohen Erwartung und dem neuen Mut wieder regelmäßig ein neues Heft herausbringen zu können.

Es wurden einige Schritte abgesprochen, um mehr Mitglieder zum interagieren zu bekommen, die in den nächsten Tagen und Wochen umgesetzt werden sollen.

Um die Kommunikation zu verbessern wurden einige Ideen geäußert und ich persönlich habe mich dazu bereiterklärt mich diesem Problemfeld zu widmen. Offensichtlich sind einige unserer Vorstandsmitglieder und unser Marathon- Chef wie sie nun zugaben absolute Mailmuffel und kommunizieren am liebsten telefonisch.
Glücklicherweise ist unser alter neuer FUNime- Chefredakteur ein sehr kommunikativer Mensch, sodass zu erwarten ist, daß zumindest in diesem Ressort sehr bald alles wieder seinen gewohnten Gang laufen wird.
Und Fakt ist, daß er schon heute morgen sich wieder in der Redaktions- ML zu Wort gemeldet hat und es auch schon Reaktionen darauf gibt, sodass dort sicher sehr schnell wieder Leben einkehren wird.

Insgesammt bleibt zu sagen, daß alle sehr gesittet miteinander umgingen- wie immer seit 2001- es keine Verbalattacken, keine persönlichen Beleidigungen und keine unangemessen lauten Meinungsäußerungen gab.
Selbst die von einigen im Vorfeld befürchtete Schlacht zwischen Jan und Ron blieb komplett aus.

Alle, sowohl Ron, der einige Satzungsänderungsvorschläge wieder zurückzog, als auch Bernhard, der einige seiner Änderungsvorschläge bereit war im Wortlaut abzuändern, waren kompromissbereit und durch die Möglichkeit der persönlichen Aussprache hat sowohl Jan nun einiges von dem verstanden, was Ron auf die Palme getrieben hat, umgekehrt hat auch Ron einige der Äußerungen von Jan nun besser, oder erstmals verstanden, und am Ende waren alle erleichtert, alle gaben sich die Hand, man verließ das Hotel mit dem frohen und zufriedenen Gefühl viel erreicht zu haben, einiges angestoßen, mehr Ruhe und Ordnung in alles gebracht zu haben und auch mit der Vorfreude auf einige der Projekte, die angestoßen wurden und sich nun in der Vorbereitung befinden.

Ich jedenfalls habe mir einige Sachen notiert, werde mich bemühen einige Sachen ins Rollen zu bringen, andere nach Kräften zu unterstützen und auch Ideen für eigenes sind mir während der HV gekommen. Und natürlich werden auch die, die uns letztes Jahr auf dem AM vermisst haben wieder bedacht werden, ich biete wieder meine Workshops an und alles sieht danach aus, daß wir wieder eine Teestube in gewohnter Qualität und mit noch mehr tollen Leckereien anbieten werden.

Bald steht wieder die FUNime an, und Ideen für neue Artikel habe ich auch, ebenso die neue, frische Motivation um wieder loszulegen. Ich glaube das Jahr 2012 wird für uns als Verein ein ganz besonderes.

Ich freue mich alle lieben Tomodachi, die gestern auf der HV waren auf dem AM 2012 wiederzusehen und natürlich auch alle anderen und wünsche allen einen ruhigen Sonntag. Den haben wir uns nach dieser durchweg erfolgreichen HV 2011 redlich verdient. :-)

die 1000 Euro für 1000 Vereine Aktion

Die deutsche Großbank Ing. DiBa führte vom 15. Oktober bis 15. November die Aktion "DiBaDu und Dein Verein" durch. Alle Vereine unabhängig von Sparte, Größe, regional oder überregional konnten sich bewerben und dann wurde abgestimmt.

Also hab ich mir gedacht, das wäre ne nette Aktion um den Anime no Tomodachi bekannter zu machen und mit ein bisschen Glück 1000 Euro für die Vereinskasse zu bekommen.

Ich habe eine den Anforderungen entsprechende Beschreibung mit schnell zusammengesuchtem Bild (etwas das für nicht- Animefans aussagekräftiger ist, als das offizielle Vereinslogo) eingereicht und dann begann das Bangen ob diese angenommen wird. Doch alle Befürchtungen waren umsonst, schon am nächsten Tag wurde sie freigeschaltet und es konnte abgestimmt werden. Zu dem Zeitpunkt waren gerade mal 700 Vereine angemeldet und ich dachte das würde ganz leicht werden.

Doch es wurde eine ungeheure Welle, und zum Schluss waren es sage und schreibe satte 19327 Vereine!!

Mit immerhin 41 Stimmen haben wir es geschafft auf Rang: 12437 zu kommen, zum Vergleich: für Platz 1 waren 18064 Stimmen abgegeben worden.

Leider gibt es also kein Geld, aber immerhin haben andere Vereinsfremde unsere Seite gesehen.

Anime Marathon 2012

Zum 14. mal findet der Anime Marathon nun schon statt und nach drei Jahren kehren wir nach Königslutter bei Braunschweig zurück.

Anime Marathon LogoUnd wieder haben wir für Dich drei Tage und zwei Nächte lang ein Nonstop-Programm mit aktuellen und klassischen Animes in drei Videoräumen. Wegen des großen Erfolges unseres Cosplay-Fotostudios beim letzten mal werden wir beim Cosplay noch etwas zulegen: Königslutter bietet in seinem verwunschenen Kurpark hervorragende Fotomöglichkeiten, die wir Dir vor oder hinter der Kamera leicht zugänglich machen werden. Im großen Festsaal mit riesiger Bühne wird es Samstags und Sonntags ein umfangreiches Showprogramm geben. Außerdem erwarten Dich natürlich wieder viele interessante Workshops. Ein sehr großer Gamesroom, unsere Mangabliothek und Shoppingmöglichkeiten runden schließlich das Rahmenprogramm ab.

Wie jedes Jahr findet auch diesmal der Anime Marathon wieder in einem guten Tagungshotel statt, so dass wir Dir wieder unser Rundum-Sorglos-Paket anbieten können, das Dir Eintritt und Übernachtung im Convention-Hotel zu einem außerordentlich günstigen Preis sichert. Aber auch wenn Du nur mal einen Nachmittag reinschnuppern willst, bist Du natürlich willkommen: Komm einfach vorbei, kauf Dir vor Ort ein Tagesticket und ab geht die Show.

der Anime no Tomodachi ist jetzt noch sozialer

Nachdem der Verein angestoßen von Mitch dankenswerterweise ja schon bei Twitter präsent ist, und die Facebook- Seite wieder reanimiert wurde, gibt es nun auch bei Google + ebenfalls eine Anime no Tomodachi e.V. Seite.


Danke an diejenigen (Mitch? Tobi?), die diese Idee hatten und dem Landrush zuvorgekommen sind, find ich ganz große Klasse.


Hoffen wir, daß das zukünftig besser genutzt wird und sich noch mehr Mitglieder die eh schon die beiden großen sozialen Netzwerke benutzen den Weg auf die Seiten finden... Ich jedenfalls habe zunächst erstmal die Facebook- Seite begonnen zu füttern und hoffe daß es bald mehr Interaktion gibt.


Zumindest sollte das dazu beitragen, daß der Anime no Tomodachi e.V. noch ein wenig bekannter wird.

PSYDOLL tour "TOKYO ATOMIKA RECITAL2011"


Die japanische Cyberpunk-Band "PSYDOLL" tritt mit ihrer Tour "TOKYO ATOMIKA RECITAL2011" neben Tokyo auch in Deutschland, der Tschechischen Republik und Wien auf:



PSYDOLL tour "TOKYO ATOMIKA RECITAL2011"



Japan - Deutschland - Česká republika - Vienna

http://www.psydoll.com/e/02events.html

Animagic-Outdoor-Bereich nur noch für zahlende Gäste

Gemäß einer neuen Presseinfo der AnimagiC wird der bekannte Outdoor-Bereich, also der Bereich vor der Beethoven Halle nur noch zahlenden Gästen der AnimagiC zur Verfügung stehen.

Offensichtlich blieben die Anmeldezahlen hinterm Soll und da sicherlich auch den Veranstaltern klar ist, dass viele Gäste nur für den Trubel ausserhalb der Hallen anreisen, möchte man natürlich diese Geldquelle erschliessen.

Grundsätzlich gilt damit, wer kein Ticket hat, kann sich den Weg zur AnimagiC ins Bundesdorf Bonn sparen.

Der AnT zeigte Fime auf dem Sommerfest der DJG

Das Sommerfest ist vorbei und wer nicht da war, hatte was verpasst.

Es gab wieder die Gelegenheit japanisches Kulturgut zu bewundern.

Und wen das nicht interessierte, der AnT war ja auch vor Ort.

Wir haben den 2. Sakura Movie gezeigt, den Film Kakurenbo: Hide and Seek, den ich als eher experimentell einschätzen würde und zum Schluss noch Dragon Half.

Alle drei "Vorstellungen" waren gut besucht, insbesondere bei Hide and Seek hat es mich doch gewaltig überrascht. Der war so voll, dass die Leute sogar gestanden hatten.

Den sollte man ggf. sogar auf dem Marathon zeigen, sofern es wieder einen geben wird.

Dragon Half zieht ja eigentlich immer.

Interessant fand ich, das dieses Mal älteres Publikum dominierte. (die wie üblich geparkten japanischen Kinder zähle ich mal nicht mit.

Generell hatte ich den Eindruck, dass die Zeit aktuell wieder gut zur Mitgliederwerbung wäre, WÄRE, wenn man wüsste, ob der Verein und alles was damit zu tun hat, noch eine Zukunft hat.

Die ausgelegten FUNime wurden jedenfalls intensivst durchgeblättert. Durch das straffe Anime-Programm hatte ich jedoch keine Zeit, die Leute näher zu bequatschen.

Da vom AnT leider nur drei Personen da waren, neben mir und Elisa noch unser Söhnchen Robin, konnte keiner in die Bresche springen. Schade. Ich glaube, wir haben hier eine Chance, Mitglieder zu Werben, vertan.

Ich glaube, ich werde mal allgemeine AnT-Visitenkarten entwerfen.

Gibt es eigentlich einen aktuellen AnT-Werbeflyer? ich glaube nicht. Dafür hab ich leider keine Zeit. Würde eine Vorlage jedoch gerne benutzen. Auf der Webseite fehlt ein Download-Bereich, wo man Logos, Flyers etc. herunterladen kann. Aus dem Kopf weiß ich gerade eh nicht, ob wir auf der Vereinsseite überhaupt einen Vereinsbereich haben, die interne Seite intern.tomodachi.de sprüht ja auch nicht unbedingt vor Leben.

Ich glaube, auf einer Hauptversammlung müsste eine Menge besprochen werden. Denn momentan wirkt der AnT ziemlich tot. Ist er es? ich hoffe nicht. Jeder, dem etwas am AnT liegt, sollte mal für sich überlegen, was er/sie für den Verein tun kann. Und dann sollte es einfach getan werden, auch kleine Sachen bringen schon etwas. Einfach machen. Gar nicht lange fragen, ob man das denn darf. Weniger reden, mehr tun! Beim AnT darf man immer. Und wenn irgend jemand was anderes sagt, einfach ignorieren.

Der AnT zeigt Filme auf dem Sommerfest der DJG Berlin

Am Samstag den 18.6.2011 findet wieder im Clubhaus der FU Berlin das Sommerfest der DJG statt. Beginn am Nachmittag, wenn ich das recht im Kopf habe so 14 Uhr rum.

Und wie immer wird der AnT einen kleinen Raum betreiben und für das Filmprogramm sorgen. Wir zeigen einen Film und wie immer etwas experimentelles. und natürlich im japanischen Originalton mit irgendwelchen Untertiteln, vermutlich deutschen :)

Und ebenfalls wie immer wird es sicherlich genügend Zeit zum Quatschen geben.

Also je mehr kommen, um so weniger muss sich das arme Ron langweilen :)
Obwohl, da das jüngste AnT-Mitglied ebenfalls da sein wird, wirds wohl doch etwas stressiger. Ihr dürft aber trotzdem alle kommen :)

Die Biene Maja kommt zurück

Das ZDF läßt die japanische Zeichentrickserie "Die Biene Maja" wieder auferstehen. Dazu läßt der deutsche Sender 80 Episoden "im zeitgemäßen 3D-Design" produzieren, die ab 2013 ausgestrahlt werden sollen. Ob man dann beim Schauen eine 3D-Brille benötigt oder bis dahin autostereoskopische Fernsehgeräte dominieren werden oder ob das Ganze zwar im aktuellen 3D-Puppentrickdesign aber als 2D zu sehen sein wird, ist noch nicht raus.

Bis dahin können wir ja schon mal das alte Titellied von Karel Gott üben:

"In einem unbekannten Land

vor gar nicht allzu langer Zeit

war eine Biene sehr bekannt

von der sprach alles weit und breit.

Und diese Biene die ich meine nennt sich Maja

kleine freche schlaue Biene Maja

Maja fliegt durch ihre Welt

zeigt uns das was ihr gefällt.

Wir treffen heute unsere Freundin Biene Maja

diese kleine freche Biene Maja

Maja, alle lieben Maja

Maja, erzähle uns von Dir."