Wer sich die FUNime 52 genauer anschaut und gar noch mit der FUNime 49 vergleicht, wird feststellen,das Text zum einen nicht wirklich schwarz ist und zum anderen nicht "wie gedruckt" aussieht.
Ärgerlich. Das ganze kann man leider nicht auf die Druckerei schieben. Denn die Druckdateien wurden als reine Grafikdateien (also Pixel für Pixel) an die Druckerei geliefert. Und die macht auch nur Pixel für Pixel drucken. Bunt wird dabei aus Cyan, Magenta und Gelb zusammengemischt. Mischt man alle drei Farben mit 100% Intensität zusammen ergibt sich in der Theorie Schwarz (CMY-Modell). Da aber keine Farbe 100% rein ist, kann das Ergebnis kein 100% Schwarz sein. Es ist mehr ein grün- oder braunschwarz. Deshalb wird das CMY-Modell um ein K wie Kontrast erweitert (CMYK). Reine Schwarztöne werden mittels der K-Farbe (meist Schwarz) separat gedruckt. Aber da die Bitmapdateien ursprünglich RGB-Bitmaps waren, diese in CMYK konvertiert wurden, gibt es defakto kein reines Schwarz. Pech.
Damit ist klar, die Schrift ist technisch keine Schrift sondern einfach nur Bitmap-Salat. Nicht ganz Schwarz und damit nicht ganz schwarz gedruckt.
Die Erklärung für die leicht verfransten Texte liegt ebenfalls im Bitmap-Salat.Wenn ein Bildpixel nicht auch ein Druckpixel ist muss aus einem Bildpixel vielleicht 1,2 oder 1,3 Pixel gemacht werden (also aus 10 zum beispiel 12 oder 13. Und das kann "komisch" aussehen.
Die Lösung ist einfach: Text als Text schicken. Dazu gibt es das PDF-Format. Dummerweise kann das Layoutprogramm (Pagemaker) keine CMYK-PDFs erzeugen.
Aber wir arbeiten daran, irgendwie.
Ist eigentlich irgend jemand bis hierher gekommen? :-)