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Bald Japanisch-Zwangstests in Japan?Montag, 21. Januar 2008
In Japan überlegen einige Ministerien, einen Japanisch-Test für Langzeit-Visa-Inhaber einzuführen:
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601101&sid=a34ozVmUjMUU Was primär wohl ein Kompromiss zwischen Außen- (pro Einwanderung) und Justizministerium (contra Einwanderung) ist, die nun fast zwei Jahrzehnte alten und damit völlig überholten Immigrationsgesetze an die heutigen Begebenheiten anzupassen, hat unter vielen in Japan lebenden Deutschen Empörung ausgelöst. Tatsächlich soll diese Maßnahme wohl den Zustrom japanisch-stämmiger Gastarbeiter regulieren, die außer ihrer Blutlinie nichts mit Japan gemein haben. (Diese lex sanguis ist übrigens auch in Deutschland vorhanden.) Dabei würde wohl jeder sofort zustimmen dass es IMMER sinnvoll ist, die Sprache des Landes, in dem man lebt, sprechen zu können. Wenn von in Deutschland lebenden Ausländern Deutschkenntnisse verlangt (und entsprechende kostenlose Lernmöglichkeiten angeboten) werden, dann regt das hierzulande wohl kaum einen auf. Diese Überlegungen in Japan, die auf ein (lang erwartetes) Ergebnis in punkto Zuwanderung hindeuten, plötzlich in den Korb der (in der Tat) übertriebenen Anti-Terrorismus-Maßnahmen zu stecken und laut Schikane und Rassismus anzuklagen ist aus dieser Warte gesehen befremdend. Fühlen sich gerade Bürger von fortgeschrittenen, weißen Nationen derart überlegen, dass für sie die Frage des Spracherwerbs nicht gelten darf? Kleiner Themenwechsel: Am 8.1. schrieb ich ja was zum „seijin no hi“, der japanischen Version der Jugendweihe. In diversen Anime gibt es Figuren, die sich freuen, endlich ein bestimmtes Alter zu erreichen. Eine von ihnen ist unten abgebildet. Natürlich ist es schon eine Weile her, dass ich mir den Anime (und insbesondere den jetzt wichtigen ersten Teil) angesehen habe, so dass sich beim Bild, das diese Person beim „seijin no hi“ zeigen soll, ein gewaltiger Fehler eingeschlichen hat:
PlanungsrundenSamstag, 19. Januar 2008
Ab und zu gibt es ja mal einen Geburtstag zu feiern. Normalerweise ist man da viel Kuchen und wenn sich Anime Fans treffen, dann schaut man den einen oder anderen Anime. Aber wenn bei Hergen Geburtstag gefeiert wird, dann ist dort ein Teil der AM-Orga anwesend. Und da es ja nicht mehr allzu lange bis zum Marathon ist, ist man dann sehr schnell dabei, doch eher Planungen für den Marathon zu machen.
Ob es darum geht, was wer für Technik bereitstellen kann, oder wie die Anreise zu planen ist. Oft sind es gerade die Kleinigkeiten, die besonders viel Zeit verbrauchen ... leider. Aber auch in der Ameisenliste entwickeln sich interessante Ideen. Hoffentlichw erden wir viele davon umsetzen können. ZimmerplanungDienstag, 15. Januar 2008
Es ist immer schwer einzuschätzen, wieviele Gäste sich noch anmelden werden. In diesem Jahr ist die Gesamtanzahl der Zimmer nicht allzu hoch. Verschärft wird die Situation durch die hohe Anzahl vom Buchungen von Einzelzimmern. Mit so vielen hätten wir eigentlich gar nicht gerechnet.
Deswegen ist es wichtig, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Es wird nur noch wenige Einzelzimmer zu buchen geben, um mehr Gästen die Möglichkeit zu bieten, eine Übernachtung vor Ort buchen zu können. Auch werden wir bald mit den Vermittlungen der Gäste ohne Partner beginnen, um halbe Doppelzimmer aufzufüllen. So bleibt zu hoffen, dass wir für jeden ein Bett finden, der eines haben möchte. Japanische Mythen: Homogenität des japanischen Volkes (Meinung)Dienstag, 15. Januar 2008
Oft kriegt man zu hören, dass Japan sich nur durch eine rassische und kulturelle Reinheit zu einer Frieden-Freude-Eierkuchen-Gesellschaft und der zweitstärksten Wirtschaftsnation der Welt entwickeln konnte. Faktisch ist dies jedoch nichts Weiteres als eine politisch gewollte Konstruktion der letzten Jahrzehnte.
Bereits die ersten Volksgruppen auf den japanischen Inseln sind aus verschiedenen Völkerbewegungen aus dem koreanischen und chinesischen Festland, sowie von südasiatischen Inseln entstanden. Bis Mitte des 17. Jahrhunderts gab es einen regen Volks- und Kulturaustausch mit Chinesen, Koreanern und Europäern. Auch während des „sakoku“-Isolationismus (1639-1858) brachen diese nicht komplett ab: Koreanische Händler und chinesische Mönche waren stets gern gesehen und auch die Holländer auf Dejima waren beliebte Gäste. In der darauf folgenden Modernisierung kam es zu einer Verwestlichung, die bis zur Identitätsbildung als pan-asiatischer Vielvölkerstaat reichte. Mit der Niederlage im Zweiten Weltkrieg folgte eine Phase der nationalen Minderwertigkeit, die durch den folgenden Wirtschaftsboom der 60er Jahre aber umgekehrt wurde. Nur allzu gern wurden nun die Erklärungen von vom Exotismus oder bestimmten politischen Zielen beeinflussten westlichen Autoren aufgenommen und zu einer Volksidentität instrumentalisiert. Als Ergebnis herrscht heute in Japan eine auf rassische Motive basierende nationale Selbstidentifikation vor, die von Ministerien und Politikern immer wieder gerne populistisch für die Durchsetzung eigener politischer Ziele verwendet wird. Eine Praxis, die angesichts der extremen Überalterungsentwicklung und einer globalisierten Wirtschaft fatal enden könnte. Dabei werden derzeit auf der „Graswurzelebene“ bereits harte Fakten geschaffen: Zahlreiche KMUs können nur noch durch die Hunderttausenden, oft illegalen ausländischen Arbeitern am Leben erhalten werden und auf dem Land wächst eine Generation von Kindern heran, deren Mütter aus dem Ausland „eingekaufte“ Bräute sind. Natürlich sind auf Ressentiments und Realitäten ignorierende „Politics“ nicht nur in Japan verbreitet und populär (Hi, Herr. K*ch!)…
Artikel schreibenFreitag, 11. Januar 2008
Eigentlich müsste ich ja auch mal wieder einen Artikel für die Funime schreiben. Für die letzte habe ich das ja auch schon nicht geschafft. Aber das Problem ist einfach, worüber soll man schreiben. Zu Weihnachten haben wir uns die Detektiv Conan Movies angesehen, aber über die hat natürlich schon Karsten berichtet.
Die Manga die ich zur Zeit regelmäßig lese, sind alle irgendwelche hinteren Bände von Serien, und eigentlich keine Neuentdeckungen. Das lohnt sich also auch nicht. Natürlich könnte ich mal wieder den Hintergrund einer WMT-Serie beleuchten, aber das heisst auch wieder Bücher lesen. Die einzige wo das halbwegs ohne viel lesen klappen könnte ist Sara, da kenn ich die Geschichte ja doch ziemlich gut. Aber das bedeutet dann wieder eine Menge Recherche nach anderen Veröffentlichungen, denn das Buch ist ja nunmal so beliebt, dass es davon genauso wie bei Anne bestimmt viele TV-Serien und Filme gibt. Aber vielleicht finde ich ja die Lust, vorrausgesetzt das Buch das hier neben mir liegt, und das gar nicht mit Anime und Manga zu tun hat, gewinnt nicht wieder die Oberhand und ich lese das ganze Wochenende. Gute Vorsätze kann man ja haben ... Null Bock auf NichtsFreitag, 11. Januar 2008
Sowas hasse ich. Termine rücken immer näher aber man hat einfach Null Bock auf Nichts.
Denn die Vorstellung, 2 lange Wochenenden, manchmal sogar 3 zu nichts anderem zu kommen als zur blöden FUNime, ist nicht gerade toll. Natürlich könnte man alternativ sagen, dass man einfach früher anfangen könnte, aber das würde bedeuten, das Elend auf mehr als die 2-3 Wochenenden auszudehnen, eine Vorstellung, die noch viel schlimmer ist. Abgesehen davon, liegt eh noch kein Artikel fertig vor. Denn das Lektorat hat mit dem selben Problem zu kämpfen: Bäh... heute kein Bock. Morgen vielleicht. Und schwups ist die Deathline da, ein Verschieben nicht mehr möglich, es wird hektisch, Fehler schleichen sich ein, man will den anderen am liebsten anranzen, wieso er verdammt noch mal nichts macht. Nur ist anranzen bei einem Projekt, dass zu 100% auf Freiwilligkeit beruht keine gute Idee. Hach! Wieso tut man sich das eigentlich alles an? Ich habe fertig... -.-Donnerstag, 10. Januar 2008
Hier der Beweis:
![]() /cheer Und was sagt Kanau-chan zum Inhalt? ![]() -_-" JanuarDonnerstag, 10. Januar 2008
Nach Weihnachten sind anscheinend alle träge. Das bekommt man auch hier im Blog mit. Während es im Dezember so viele Posts gab, ist es jetzt doch ziemlich abgeflaut. Eigentlich hatte ich ja die Hoffnung, dass sich noch mehr Personen am Blog beteiligen, damit auch aus anderen Bereichen des Vereins berichtet wird und wir mehr verschiedene Ansichten und Projekte hier haben. Denn auch wenn es zur Zeit hier nicht so aussieht, gibt es genug Projkete, die eigentlich die ganze Zeit laufen. Aber es passiert anscheinend zu selten was, worüber es sich lohnt zu berichten. Die meisten Sachen, die man macht, sind ja doch eher langweilig, oft beantwortet man einfach nur die eine oder andere Mail. Und wenn man sich schonmal hinsetzt, um einen Artikel für die Funime zu schreiben, dann hat man garantiert nicht noch Lust, darüber hier im Blog zu schreiben. Aber vielleicht überweinden wir das Tief an Einträgen ja, wenn wieder mehr los ist, wenn die nächste Funime vor dem Druck steht oder der Anime Marathon näher rückt.
Anime = "Seijin no hi" für Manga?!1Dienstag, 8. Januar 2008
Was der "Erwachsenentag" (seijin no hi 成人の日, dieses Jahr am 14.1.) für junge Erwachsene in Japan ist, ist die Anime-isierung für Manga-Serien. Aber glücklicherweise(?) bedeutet das nicht eine Adultisierung der Figuren (Esper-Loli forever!!!)! ;<
Was Shiho in den Händen hat, soll eine "Glückstüte" (fukubukuro 福袋) sein. Eine Wundertüte mit einer Sammlung unverkaufter Produkte, die in Japan vor allem zu Neujahr verscherbelt werden. Naja, wer sowas kauft ist aber selbst schuld (außer natürlich man ist ein Psychometer wie sie...). ![]() P.S. Kommt es nur mir so vor, dass in letzter Zeit Loli-mit-Superkräften-Serien zunehmen? Wie teuer darf das Buffet sein?Montag, 7. Januar 2008
Das Hotel, in dem der nächste Marathon stattfindet, bietet für seine Gäste auch ein japanisches Sonderprogramm an. Als ichd as gelesen hatte, kam natürlich die Idee, dass auch für den Marathon zu nutzen, und am Samstag ein Buffet mit japanischem Essen zu machen.
Aber mit japanischen Essen gibt es ein Problem. Es ist ziemlich teuer. Ein reines japanisches Buffet wäre also ziemlich teuer. Aber deswegen komplett auf die Möglichkeit zu verzichten wäre auch schade. Und so entsteht die Frage. Wie teuer darf das Buffet sein, damit es für die Gäste noch interessant ist? Jetzt wo ich nicht mehr Student bin, ist meine eigene Schmerzgrenze für Preise doch etwas gestiegen, aber viele unserer Gäste sind ja trotzdem noch Schüler und Studenten. Also muss man schon aufpassen, den Preis nicht zu hoch werden lassen. Ich hoffe einfach, dass wir in den nächsten Tagen zusammen mit dem Hotel eine gute Lösung finden werden.
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