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Es ist daFreitag, 29. Februar 2008
In der Nacht zu heute wurde ToHeart2 AnotherDays ausgeliefert.
Die Straßen von Akiba waren natürlich voll mit Tausenden Otaku: Und ich darf fürs Examen lernen... :(( Ikuno-chans Kommentar zur Veröffentlichung: ![]() Und was ich mir nicht verkneifen kann: LOL@die Emo-Jünger von VisuArts: 5.400 Yen für eine (männliche) Stimme und ein Event-CG mehr als bei der PS2-Version? So dreist ist nicht einmal Circus. MassenmailsFreitag, 29. Februar 2008
Um allen angemeldeten die Chance zu geben, auch T-Shirts bestellen zu können und auch denjenigen, die eine Vormerkung für das Samstag Buffet gemacht haben, jetzt das Essen zu buchen, musste eine Mail an alle verschickt werden. Das ist mit der Datenbank recht einfach mit Hilfe einer Menge Variablen zu lösen.
Trotzdem sitzt man an einer solchen Mail lange, denn sie geht an viele Personen, die die Aussagen, immer falsch verstehen können. Auch müssen alle Fälle abgedeckt sein und es sollten keine Rechtschreibfehler in der Mail sein ... jedenfalls nicht allzu viele. Und dann hat man sie endlich fertig geschrieben und sitzt da und überlegt ob man jetzt den Button drücken soll, der diese Mail an die große Anzahl von Leuten verschickt. Ob man nicht doch nochmal alles prüfen sollte. Die nächsten Tage sind wohl davon geprägt, die zusätzlichen Wünsche in die Datenbank einzupflegen. Und der arme Taro muss die ganzen zusätzlichen Buchungen pflegen. Orkan und drohender WintereinbruchFreitag, 29. Februar 2008
Das FUNime-Logistikzentrum befindet sich seit einigen Ausgaben irgendwo im Harz, so ungefähr in 10 km Höhe (+/- ein paar km).
Das ist im Winter oder wenn klimatische Turbolenzen angekündigt sind, ein Problem. Denn Serpentinen, bei denen es links senkrecht nach oben geht und rechts senkrecht mehrere zehntausend Kilometer nach unten und mit Sommerreifen und schwer bepackt mit einem Kofferraum voller FUNime, können durchaus kritisch sein. Aber die AnT-Logistiker lassen sich natürlich nicht von ein paar Hüpfern vom Klimachen beeindrucken und ziehen ihre Aufgaben eisern durch. Die Opfer zu betrauern bleibt danach immer noch Zeit, wenn das Wetter wieder schöner ist... Schreckensnachrichten und kein Ende OoDonnerstag, 28. Februar 2008
Dass ADV sein Europageschäft an einen großen englischen Distributor abgestoßen hat, Bandai Visual (USA) DVDs mit japanischen Preisen und Ausstattung in den USA einführt und man in Japan derart verzweifelt ist, dass man sogar den guten alten Vash „The Stampede“ (der mit dem 60,000,000,000$$-Kopfgeld) wieder re-animieren (lol!) will (hm, eigentlich ist das für viele eine gute Nachricht... :-/ ), verblassen bei der neusten Schreckensnachricht aus dem japanischen Manga-Markt:
Die Magazine „Shūkan Shōnen Magazine“ und „Shōnen Sunday“ wollen zusammen (zum 50-jährigen Jubiläum?) eine gemeinsame Zeitschrift hochziehen! Ausgerechnet Magazine und Sunday, die beiden großen Rivalen und Nr. 2 bzw. Nr.3 der Manga-Industrie. 2007 sind beide 1959 gegründete Wochenmagazine unter die psychologische Auflagen-Marke von 2 bzw. 1 Mio. Exemplaren gefallen. In ihren besten Zeiten hatten sie weit mehr als das Doppelte dessen aufzubieten gehabt. Zwar musste Klassenprimus „Shūkan Shōnen Jump“ („Dragonball“, „Slam Dunk“) nicht minder Federn lassen, doch anders als die beiden schafft er es regelmäßig, seine Toptitel (derzeit „Naruto“, „One Piece“) weltweit und als Anime höchst erfolgreich umzusetzen. Als größtes Manga-Magazin des Verlages Kodansha war die Magazine das politischste Manga-Magazin und verband den von Tezuka geprägten Kinder-Manga erfolgreich mit den an Erwachsene gerichteten „Gekiga“. Die Vorzeigetitel sind bahnbrechende Sport-Titel wie „Ashita no Joe“ oder „Kyojin no hoshi“, sowie das höchstpopuläre „Kindaichi Shōnen“. In den letzten Jahren war es vor allem bekannt für die Harem-Serien von Akamatsu Ken („Magister Negi“), sowie den Shōnen-Titeln von CLAMP („Tsubasa Chonicles“). Die Sunday wiederum hat als Hausmagazin von Rumiko Takahashi („Urusei Yatsura“) und Mitsuru Adachi („Touch“) Shōnen- und Shōjo-Manga stilistisch und inhaltlich miteinander verschmolzen und das Genre der Love-Comedy stark geprägt. Die derzeit wichtigsten Titel sind neben Takahashis „Inu Yasha“ der Baseball-Manga „Major“ und das auch hierzulande beliebte „Detectiv Conan“. Vielleicht braucht die Industrie einfach mehr superreiche Otaku mit einstelligen IQen. Da das Pinguin schon vorgestern verbraten wurde, muss diesmal Nagi ran. Zufällig stammt sie ja aus einem der betroffenen Magazine ^-^
FUNime ist gedrucktMittwoch, 27. Februar 2008
Mittlerweile ist das Heft gedruckt und auf dem Weg in unsere Versandabteilung.
Damit kann am Wochenende das Heft vertütet werden. Wir liegen also komplett im Zeitplan. Noch ein Kandidat für das T-ShirtMittwoch, 27. Februar 2008
Vashj down -> mehr Zeit für sinnvolle Dinge... :-D
Ist nur eine Vorabversion, da werden noch einige Schatten/Lichter verändert. Der rote Hintergrund soll das traditionelle Rot der Ameisen-T-Shirts wiederspiegeln. Konstruktive Kritik bitte:
Japanische Mythen: Die verlorenen DekadeDienstag, 26. Februar 2008
Die 90er Jahre gelten als die „verlorenen Dekade“ der Japaner, in der nicht nur die wirtschaft, sondern auch alle Nachkriegs-Ideale, an die die Japaner glaubten (i.e. Bürokraten als unfehlbare weiße Ritter, Japan als Wirtschaftssupermacht) unter die Räder gerieten. Kurz: Die Realität holte (endlich) Japan ein.
Für Wirtschaftsinteressierte ist das natürlich nicht nur eine spannende Zeit, in der Phase entstanden zudem auch paar der wichtigsten (fundierten) Literaturen zur japanischen Wirtschaft, nun frei von den Illusionen der 80er, darunter Katz’ „System that Soured“ (1998) oder Tempels „Regime Shift“ (1998). Und dass Japan auch die nächsten Jahre spannend bleiben sollte, hatte Lincoln in „Arthritic Japan“ bereits 2001 prophezeit. Die wichtigsten Ereignisse dieser Phase: 1988 Recruit-Skandal: Korruption in den höchsten Ebenen von Politik (bis zum Ministerpräsidenten), Bürokratie und Konzerne werden offenbar. 1989 HIV-Skandal: HIV-verseuchtes Blut infiziert tausende Patienten, das Gesundheitsministerium versagt völlig. 1990 Ende der Bubble: Der Nikkei wird in den nächsten Jahren um 60% einbrechen, Japans Wirtschafts-Wachstum auf unter 2% fallen. 1993 Politische Zäsur: Nach erneuten Korruptionsskandalen dreht der mächtige Wirtschaftsverband Keidanren der Regierungspartei LDP den Geldhahn zu, diese verfällt in Fraktionskämpfe und nach 38 Jahren kommt es zu einem Regierungswechsel. Für 21 (chaotische) Monate. 1995 Kobe-Erdbeben: Die japanische Bürokratie versagt völlig (i.e. veranlasst für schweizerische Lawinensuchhunde eine 6-monatige Sicherheits-Quarantäne). 1995 Giftgasanschlag auf Tokyoter U-Bahn: Es war bekannt, dass die AUM-Sekte Waffen und Kampfstoffe im Ausland erwarb (u.a. einen Kampfhubschrauber). 1995 Faule Kredite: Es wird bekannt, dass ein nicht bedeutender Teil der in den 80ern vergebenen Kredite nicht mehr zurück gezahlt werden können. Das Finanzministerium versucht den verlust einer hohen dreistelligen Milliarden-Euro-Summe zu vertuschen, Rating-Firmen stufen Japan in der Kreditwürdigkeit auf das Niveau von Bananen-Staaten und eine jahrelange Deflation beginnt. 1995: Dragonball Z, der erfolgreichste Manga aller Zeiten endet, und damit auch das Wachstum der japanischen Manga-Industrie, von nun an geht es abwärts. 1996: Japan erhält den Zuschlag für die Fußball-WM 2002, …gemeinsam mit Erzfeind Korea. 1997: Asienkrise + Mehrwertsteuererhöhung (von 3 auf 5%) = Japan fällt in eine Rezession. 1997: FF7, das beste Spiel aller Zeiten (^_-), markiert den Höhepunkt der japanischen Videospielindustrie, von nun an geht es auch hier abwärts (bis zur In-Wii-sierung). 1998: Winter-Olympiade in Nagano, große organisatorische und finanzielle Mängel tun sich auf. 1999: Der IT-Aufschwung nährt Hoffnung. 2001: Der große „Big Bang“ erweist sich als leichte Reorganisation des Staatsapparates denn als echte Reform: „tatemae“ > „honne“. 2001: Junichiro „Löwenherz“ Koizumi wird Ministerpräsident. 2001: 911 signalisiert Ende der IT-Blase und eine globale Rezession (Wehrindustrie ausgenommen ;) tritt ein. Weitere Ereignisse der 90er: - Großbanken mit „staatlicher Erfolgsgarantie“ gehen unter. - Japanische Vorzeigeunternehmen wie Nissan oder Mitsubishi werden von ausländischen Firmen übernommen. - Japanische Großunternehmen setzen in großem Maße „lebenslange“ Festangestellte frei, die Arbeitslosenquote steigt auf über 4%. - Japanische Staatschulden betragen 140% des BSP, mehr als jedes andere Industrieland, private Schulden machen noch zusätzliche 100% aus. - Japan ist bei der Verbreitung von PCs, Breitbandverbindungen und Handys Schlusslicht unter den IT-Staaten. - Der Yen steigt auf bis zu 80Yen/US-$. - McDonals’s senkt den Preis des Hamburgers um 2 Drittel auf 65 Yen, Yoshinoya führt den 280 Yen-Gyūdon ein. - Die Japaner wachsen nun in die Höhe UND in die Breite. Angesichts derartiger Schocks ist es nicht verwunderlich, dass hochgradig per****e und ver******e Personen wie Nankyoku „Pinguin“ Sakura (s. Bild) zu derart erfolgreichen Identifikationsfiguren werden und nun sogar einen eigenen Anime erhalten sollen. Naja, trotzdem „gezätt“…
ComputerbluesSamstag, 23. Februar 2008
Ich hasse Software. Wirklich. Besonders, wenn andere Leute sie geschrieben haben. Gestern habe ich die gesamte Adressliste für den FUNime-Versand nochmal aufarbeiten müssen, weil ich wegen ständiger Probleme mit OpenOffice -- von dann auf wann nahm es einfach keine Tastendrücke mehr an, also Neustart -- aus versehen die neuen Versandadressen des AnimeXX mit denen des AnT für FUNime 51 vermischt habe. Also Stephan Bescheid geben, er möge die Adressaufkleber doch mit der zweiten, korrekten Liste erzeugen, und hoffen, dass er nicht zu schnell war.
Im übrigen kenne ich inzwischen sogar den Grund für meine Probleme. Der Windowmanager ist schuld -- So ziemlich alle bis auf mwm und ein paar Exoten verschieben den Tastaturfokus in einer nicht zulässigen Weise auf neue Fenster. Das klappt normalerweise, es sei denn, man verwendet eine alternative Eingabemethode, zum Beispiel Scim, um japanisch tippen zu können. Dann landet der Fokus ab und an im schwarzen Loch und die Tastendrücke ebenso. Worum ich das schreibe? Damit ihr nachvollziehen könnt, wieviel Mühe und vor allem "WAS SOLL DER SCHEISS!"-Gebrülle mit dem Werden der FUNime verbunden ist. Anime-RadioSamstag, 23. Februar 2008
Anime-Radio (gemeint sind offizielle, professionell gemachte Internet-Sendungen zu Anime- oder Manga-Serien und nicht die wohlfeilen Jukeboxes Aufmerksamkeit suchender Menschen mit großen Mengen an dezentralisierten Animemusik-Sicherheitsarchiven) sind eine tolle Erfindung. Man hat zwei Seiyû (Synchronsprecher), die eine halbe Stunde lang in bester Manzai-Manier (eine Art japanische Standup-Comedy) sinnlose Dinge miteinander labern und sinnlose Spiele veranstalten. Dazu kommen oft noch nette Hintergrundmusik, bekannte Gäste und lustige Hörspiele. Auch für Personen, die des Japanischen nicht mächtig sind, als Hintergrundbeschallung zu empfehlen, z.B. http://www.onsen.ag/. Diese Sendungen beweisen übrigens auf beeindruckende Weise, dass die größten Otaku diejenigen sind, die in dieser Industrie arbeiten...
Folgendes Bild entstand (oh, wunder!) während der stundenlangen Rezeption von Anime-Radios zu "Maria-sama ga miteru":
Neue MitgliederDonnerstag, 21. Februar 2008
Ein verein lebt nur so lange, wie er Mitglieder hat. Nur durch die Mitglieder hat er eine Daseinsberechtigung. In den letzten Jahren ist die Zahl der Mitglieder langsam geschrumpft, immer wieder gab es vereinzelte Austritte, die eigentlich ganz natürlich ist. Das Problem war nur, dass dem keine neuen Beitritte mehr entgegen standen.
Aber das scheint sich jedenfalls etwas geändert zu haben, wir haben in letzter Zeit wieder neue Mitglieder gewinnen können. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass wir auch mehr aktive Mitglieder unter unseren Mitgliedern finden, damit keine Projekte aussterben und wir stattdessen neue Sachen starten können.
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