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Japanische Mythen: Wirtschaftstrauerland JapanDonnerstag, 21. Februar 2008
"Never change a running system." Dachten sich die Japaner und hielten an ihrem Wirtschaftssystem fest, auch als es längst zu einem "souring system" (Richard Katz) geworden ist. Dies war bereits in den 70ern der Fall, als die Wirtschaftsentwicklung beginnend mit der ersten Ölkrise (1973) von den 9 – 10 % der 50er/60er auf knapp 4% fiel. Denn längst hatten sich die Erfolgsrezepte verkehrt:
- Langfristige Planung verhinderte Innovationen und Flexibilität - Bankenfinanzierung führte zu unkontrollierter Überkapitalisierung und Spekulationen - Regulierter Wettbewerb schützte ineffiziente Wirtschaftsbereiche - Industriepolitik war nun geprägt von Korruption und Lobbyismus Eine Konvoi-System war entstanden, in dem die starken Exportindustrien (z.B. Auto, Maschinen) sich dem Tempo der schwachen Binnenindustrien (z.B. Lebensmittel, Bau) anpassen mussten. Das gesamte System wurde durch Handelsüberschüsse und staatliche Investitionen am Laufen gehalten. Doch die dafür nötigen Mengen wurden immer größer und die Nettozahler, die Exportindustrie und die USA, begannen, sich diesem Spiel zu verweigern. Erstere verlagerten Kapital und Produktionen ins billigere Ausland und letztere wertete vor allem ihre Währung ab. In einem letzten Aufbäumen entstand Ende der 80er die berühmt-berüchtigte Aktien- und Landpreis-"Blase", die schließlich im August 1990 platzte und in den folgenden Jahren Kapital von über 2 Bio US-$ (Declan Hayes) vernichtete und eine dreistellige Milliardensumme an "faulen Krediten" zurück ließ. Noch schlimmer als der wirtschaftliche Schaden war aber die nun folgende "verlorene Dekade" des Nullwachstums auf die Psyche der japanischen Bevölkerung, die Anfang der 80er noch von einem "Japan as Number One" (Ezra Vogel) träumte. Heute steht Japan vor dem weltweit größten staatlichen Schuldenberg von knapp 6 Billionen US-$ (6.000.000.000.000 US-$, zum Vergleich: das japanische Real-GDP (IWF) liegt bei 4,4 Billionen US-$). Schon lange werden daher hierzulande ökonomische "worst case"-Szenarien als "japanische Verhältnisse" bezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch!Dienstag, 19. Februar 2008
Ab morgen können sich die Vereinsmitglieder über persönliche Geburtstagsgrüße freuen. Technisch eine Kleinigkeit, soll es dazu beitragen, dass unsere Mitglieder auch mal öfter daran erinnert werden, dass sie bei uns Mitglied sind :-)
Das ganze wurde mit der vereinstypischen Hochgeschwindigkeit umgesetzt: Der erste Prototyp stand 48 Stunden nach der Hauptversammlung (*hust* Protokoll *hust*), fertig umgesetzt und durchdiskutiert ist das ganze kleine Ding jetzt ziemlich genau ein Quartal später. So ist das halt. Der Druck geht losDienstag, 19. Februar 2008
Achtung, es wird technisch :-)
Gestern wies die Druckerei die Druckdaten der FUNime noch zurück: Zu wenig beschnitt auf der Titelseite. Das hiess, relevante Elemente lagen innerhalb der Toleranzgrenze, die ggf. abgeschnitten werden können. Also alles etwas verschoben, neues PDF erzeugt, PDF nach CMYK gewandelt und die entstandenen über 100 MB wieder auf den Server der Firma übertragen. Heute war dann zum Glück die Mail im Kasten, das alles ok ist und gedruckt werden wird. Puuuuuhhhhh... Theoretisch müßte es, da dieses Mal wieder im PDF-Format gedruckt wird, schwarze Schrift wieder Schwarz sein nicht matschig schwarzbraungrün. Na mal schauen. Meine Arbeit ist jedenfalls getan, nun sind andere am Zug: Adresslabel drucken, eintüten, nach Postleitzahlen sortieren, "tonnenweise" FUNime zum Versandzentrum bringen. Belegformulare ausfüllen. Ganz schön viel Arbeit, ehe das Heft beim Leser ankommt. Ich hoffe nur, die Arbeit wird sich gelohnt haben drohendallenleserninsaugeblick :-) Eigentlich...Dienstag, 19. Februar 2008
wollte ich ja heute wieder etwas an den Bildern für den Verein arbeiten, aber leider bin ich auf die fixe Idee gekommen, spontan ein 3v3-Leech-Team (PVE-Moonkin, Affli-Hexer, Holy-Priest in S1/T4-Mix)zu gründen. Auch wenn es nur 10Games/Week sein soll, ist es doch echt schwer, sich zu beherrschen, sobald man die ersten Siege einfährt.
Was ein kleiner Sieg alles bewirken kann, dafür ist Saki-chan ja das beste Beispiel. Hoffentlich ist es nur ein Frage der Zeit, bis wir die "süßeste Versuchung seit es Mahjongg gibt" auch in animierter Form erleben können (ein Webradio gibt es ja schon).
Homepage ErweiterungenSonntag, 17. Februar 2008
Nicht nur Ron hat an diesem Wochenende was gemacht ... auch wenn die Menge der Blog-Einträge was anderes vermuten lässt. Wird auch Zeit dass der Marathon mal langsam bei der Zahl der Einträge die Funime einholt.
Ich hab mal wieder ein bisschen an der Marathon Homepage rumgebastelt ... und dabei über die Tücken des HTML geflucht. Immerhin ist die Seite mit den Fan-Arts fertig geworden, leidre sind es noch wenige Bilder, also bitte her damit. Als nächstes steht eine Seite für die T-Shirts an, da dafür aber erstmal die Motive überarbeitet werden müssen, liegt sie zwar schon auf meinem Rechner, kann aber wegen des fehlenden Bildes noch nicht hochgeladen werden. Wegen dem Essen am Samstag wird es diese Woche wohl eine Mail an alle geben, die es vorgemerkt haben, damit sie wissen, wie es damit aussieht. Aber auch Mail schreiben dauert immer etwas, damit man da nichts falsch macht ... das heisst in den nächsten Tagen ist viel zu tun ... ich will Urlaub haben FUNime 52 fertigSonntag, 17. Februar 2008
Das wars. Das Heft ist fertig.
36 Seiten. Mal schauen, wie störrisch sich die Druckerei gibt. FUNime 52 kurz vor VollendungSonntag, 17. Februar 2008
Heute wird die FUNime definitiv fertig. und das bedeutet, dass sie in spätestens 3 Wochen bei allen Mitgliedern und sonstigen Beziehern im Briefkasten liegt.
Aktuell fehlen nur noch 5 Seiten. Potentiell problematisch ist nur, dass für zwei Seiten irgendwie nichts vorliegt. Schade, daß Fanart-Zeichner das Heft so stiefmütterlich behandeln. Damit könnte man leicht zwei Seiten füllen. Und das wären dann nicht nur Lückenfüller, sondern auch eine Bereicherung, beweist es doch, das nur stumpfes Konsumieren nicht im Interese vieler Fans liegt. Naja, mir fällt schon was ein. Hab ja noch ein paar Stunden Zeit... FUNime 52 zu zwei Dritteln fertigSamstag, 16. Februar 2008
Mehr als in der Überschrift steht, gibt es eigentlich nicht zu sagen.
RentenantragFreitag, 15. Februar 2008
So. Ich habe gerade eben meinen Rentenantrag ausgefüllt.
Durch viele andere private Sachen (Anime war schon seit Jahren nicht mehr Lebensmittelpunkt), bleibt auch für den Verein eigentlich keine Zeit mehr übrig. Zum 31.12.08 hör ich also auf. Passend dazu: Animerente(Realplayer) Wie entsteht das T-Shirtmotiv?Donnerstag, 14. Februar 2008
Da wir jetzt zwei Vorschläge für das Plakat und T-Shirt Motiv haben, kommt jetzt eine Menge Arbeit auf uns zu. Zu den Motiven müssen noch die Plakate gestaltet werden und die Motive müssen für das T-Shirt angepasst werden. Denn dadurch dass das T-Shirt mit nur 8 verschiedenen Farben gedruckt werden kann und die Rasterung durch den Siebdruck gröber ausfällt als auf Papier ist es sinnvoll, die Farben zu reduzieren.
Hier mal das Beispiel aus dem letzten Jahr. Das Original Motiv für das T-Shirt (das von Pia gemalt worden ist) sah so aus: ![]() Also muss man erstmal schauen, welche Farben denn unbedingt benötigt werden. Es werrden auf jeden Fall die Farben Schwarz und Weiss benötigt. Daneben brauchte man einen Hautton, ein Gelb und ein Blau/Violet und ein Rotbraun. Damit sind schon 6 Farben belegt ... bleiben noch zwei übrig. Hier fiel dei Wahl auf einen zweiten Hautton und einen zweiten Farbton für Onis Kleidung. Wenn man sich dafür entschieden hat, muss man eine Menge herumexperimentieren, denn schon eine kleine Veränderung der Farbpalette führt dazu, dass die eine oder andere Fläche verschieden gefärbt wird. Eine gute Basis bilden die Farben des Bildes, aber es war doch hilfreich, die Farben manchmal etwas anzupassen. Gerade bei den Schatten der Haare konnte man eine Menge dadurch verändern. Hat man dann endlich sich für eine Farbauswahl entschieden, ist man noch lange nicht am Ende. Denn man kann nachträglich die Farben verändern. So hat da endgültige Motiv kräftigere Farben bekommen, damit es auf dem t-Shirt schön leuchtet. Das sah dann so aus: ![]() Die ganze Aktion hat mehr als ein Wochenende gedauert und war immer wieder mit dem Zweifel verbunden, ob eine solche Farbreduktion überhaupt möglich ist, aber ich denke, das Ergebnis kann sich am Ende doch sehen lassen. Jetzt muss uns das gleiche nur auch in diesem Jahr gelingen, damit wir wieder ein so schönes T-Shirt haben.
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