Die herausragenden Punkte des Marathons sind seine Altersstruktur, seine Unkompliziertheit (jeder kann bei uns z.B. einen Workshop anmelden) und Flexibilität (nachts um halb drei: "hey ihr beiden, ihr habt doch vorhin nach der Serie gefragt - wir wollten jetzt einen Videoraum zumachen, aber wenn ihr möchtet, schmeißen wir euch das da in den Player") sowie die Schlafgelegenheiten vor Ort (alles in einem Hotel).
Und natürlich das Rund-um-die-Uhr-Programm. Das ist namensgebend.
Zumindest Samstag auf Sonntag (meine Nachtschicht) ist das Rund-um-die-Uhr-Programm aber mangels Gästen ausgefallen. Wenn kurz nach drei alle Zuschauer in die Heia wandern, dann brauchen wir die Beamer nicht laufen zu lassen und auch die Aufpasser-Ameise freut sich auf ein Bett.
Nicht mal im Gamesroom haben komische Gestalten die Nacht verbracht (mal von uns paar Ameisen abgesehen).
Was ist los?
Warum machen wir eine Rund-um-die-Uhr-Convention mit Rund-um-die-Uhr-Programm, wenn die Leute nachts schlafen gehen?
Liebe Gäste, wachbleiben! Kommen! Gucken! Spielen!
Ach, und zum Thema "Schlafgelegenheiten vor Ort": Wir könnten beim nächsten Mal drauf achten, dass zumindest die Helferzimmer nicht direkt über Karaokebar oder Gamesroom liegen. Da ist Krach die halbe Nacht :-) (Und die Vorhänge haben tagsüber auch nicht wirklich verdunkelt.)
(Und jetzt verlinke ich hier nochmal ganz unverschämt meinen persönlichen Marathon-Bericht.)
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