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GOA vermasselt Warhammer Open-Beta-StartSonntag, 7. September 2008
Wenn man mittlerweile selbst irgendwie drinnen hängt, ist es immer unschön zu sehen, wie Kollegen es gründlich vermasseln. Im Fall des Publishers GOA (Dark Age of Camelot, Pangya etc.) und der beabsichtigten Warhammer Online "Open Beta" kam es nicht nur zum Super-Gau, sondern war auch völlig selbstverschuldet (sofern man das beurteilen kann, ohne die internen Prozesse genau zu kennen).
Warhammer Online, der dritte große Anlauf die Übermacht von MMO-Branchenprimus World of Warcraft zu brechen, läuft - zumindest in Europa - darauf hin, noch vor dem Release zu scheitern. Nach dramatischen (aber nötigen) Content-Einschnitten, hat nun auch der Kundenservice des europäische Publisher GOA, der wohl nicht umsonst über einen sehr schlechten Ruf verfügt (DAoC-Spieler wissen was ich meine), vollkommen versagt. Nach einer mehrjährigen geschlossenen Testphase (Closed Beta) sollte am heutigen Tag eine "Open Beta" Uhr (MST+0) starten. Es war ja bereits frech, dass Zigtausende Kunden extra dafür Preorder-Bosen kaufen mussten und Zugänge ansonsten nur über überlaufende Gewinnspiele auf einschlägigen Seiten zu erhalten waren, GOA hat es aber natürlich auch geschafft, den Start völlig zu vermasseln. Es war seit Monaten bekannt, dass an dem heutigen Tag über 100.000 Spieler europaweit sich freudig auf die Beta stürzen würden. Doch was macht GOA? Die Anmeldung sollte heute um 8.30 Uhr (MST+0) starten, also wenige Stunden vor dem beabsichtigen Spielstart zum "frühen Vormittag"! Drei mal darf man raten was passiert ist... die Anmeldung ist zusammengebrochen, lief zeitweise unvollständig und mit großen Problemen (414-Meldungen am laufenden Band), und wurde Nachmittags komplett abgeschaltet. Und bis jetzt hat sich nichts getan. Wenn das die Generalprobe für den Release am 18.9. ist, dann wird das zu einem gewaltigen Desaster. Zumindest in Europa, aus den USA sind jedenfalls keine derartigen Probleme zu vernehmen. (Glücklicherweise war ich klug genug, für meine Keys kein Geld auszugeben und die CE-Bestellung bei A***on wird wohl auch demnächst storniert. Naja, zumindest konnte ich beim Warten Spannendes von Adorno und Bourdieu lesen... ;) Nun habe ich so viel geschrieben, lassen wir die Bilder sprechen: Warhammer Europe Open Beta Launch Warhammer Online error code 414 ![]() P.S. Habe Bad Boys2 geschaut und keinen Bock gehabt, was Aufwendiges zu machen... ;( P.S.2 GOA ist nicht nur verbesserungswürdig im Service, sondern auch in a) Rechtschreibung ![]() und b) Etikette ![]() P.S.3 Die GOA-Ankündigungen, dass die Beta-Server laufen, betrifft nur die Spieler aus der Closed-Beta, die sich nicht neu anmelden mussten. Rettet radiomultikulti (und Polylux)Montag, 26. Mai 2008
Der rbb hat kein Geld, also stellt er einfach diverse Formate ein.
Neben dem berliner multikulti-Radio radiomultikulti - in Deutschland sind wir ja regelrecht von multilingualen Sendern überschwemmt und Multikulti ist ja eh gescheitert und ein Unwort von unverbesserlich Gestrigen- wird auch die TV-Sendung Polylux Ende des Jahres eingestellt. "Manga Junkie" Ron, der mit der Sendung sein persönliches Waterloo hatte, wird der sicherlich keine Träne nachweinen (aber 2 Jahre später als meine Schicksals-Sendung - Fit for fun TV ;) Zumindest Radio will nicht kampflos aufgeben, während OH-Projektor schweigt... ![]() Haru-chan is not amused! :< ... Huan Ying!Freitag, 16. Mai 2008Tee-BettDonnerstag, 17. April 2008
OMG, es wird wieder politisch und es hat auch nix mit Japan zu tun und eigentlich bin ich völlig genervt, dass ich tagtäglich in wissenschaftlichen MLs mit lächerlich polemischen Hetzmails bombardiert werde, aber was ich kürzlich auf Tagesschau.de (eine ansonsten sehr informative Seite) gelesen habe, macht mich doch etwas nachdenklich...
Jeder braucht irgendwo seinen Garten Eden. Für die einen ist es Akihabara, für andere illegale Torrent-Seiten und für wieder andere sind das halt so Sachen wie Tibet. Ein Land, wo einst Milch und Honig floss, und das nun von einem ultradiktatorischen menschenverachtenden Regime ausgebeutet und unterdrückt wird. Was in den letzten Wochen dann passiert ist, sollte ja jeder wissen (und wenn nicht: Zahlreiche Tibeter haben den Aufstand geprobt und wurden natürlich niedergeknüppelt). So, was war aber das Neue an dem Fall? (Eigentlich ist es nicht neu, aber in dieser Diemansion bisher noch nicht dagewesen.) Kurz: Die chinesische Internet-Gemeinde, die bekanntlich nach politischen Dissidenten die zweitmeist unterdrückte Han-chinesische "Gesellschaftsschicht" in China ist, hat sich (WTF!?) auf die Seite der chinesischen Regierung gestellt!!!11!elf Etwas, womit die westlichen Medien, die in ihnen bisher immer einen Verbündeten sahen, offenbar nicht gerechnet haben. Und diesmal ist es kein kleiner übersichtlicher Mob, der amerikanische Flaggen verbrennt, sondern eine ganze Menge mehr und auch ganz "normale" Chinesen. OMFG!!! Doch die chinesischen Nutzer (in UND außerhalb Chinas) solidarisieren sich nicht nur mit dem bösen China (soll heißen die KPCh), sie greifen auch die westlichen Medien an und -das Schlimmste- sie haben teilweise sogar Recht! Wie also reagieren die westlichen/deutschen Medien? Einige geben sich ausgesprochen souverän und selbstreflektierend und andere -womit ich zum Ausgangspunkt komme- zeigen sich ob dieses Dolchstoßes seltsam verstört. Offenbar hat Tagesschau.de das Problem, dass sich plötzlich zigtausende chinesische Internet-Nutzer gegen sie verschwört haben. Nun, früher stand man dann vor dem Bürogebäude und hat Plakate hochgehalten, heute macht man das eben so (vor allem, wenn man durch die paar Tausend Kilometer Distanz ja eh keine andere Möglichkeiten hat). Es ist unbestritten keine sehr elegante Methode des Protests, aber ist das nicht die freie Meinung dieser Leute? Und ausgerechnet die einstigen Meister des zivilen Ungehorsams regen sich plötzlich auf? "Dieser Umgang mit journalistischer Berichterstattung und freier Meinungsäußerung zeigt wieder einmal, wie wichtig es ist, dass wir uns kritisch mit China und der Situation dort auseinandersetzen", heißt es dort. Ein schnell dahin geschriebener Satz. Aber wenn man sich die tiefere Bedeutung genau überlegt, wird einem doch mulmig. Selbst wenn die chinesische Regierung (wie auch immer) diese gelenkt haben sollte, kann man nicht abstreiten, dass dort etwas in diesen Menschen brennt, eine gewisse Einstellung zu diesem Thema. Eine MEINUNG! Es ist also, egal wie unangenehm sie auch ist bzw. ausgedrückt wird, eine geäußerte Meinung dieser Menschen, zu der sie NICHT gezwungen wurden. In dem Artikel wird aber genau das plötzlich umgekehrt und ihnen eine solche abgesprochen. Sie werden also entmündigt. Mal davon abgesehen dass damit die ganzen Demokratie-Forderungen ad absurdum geführt werden, denn eine Demokratie ohne mündige Bürger kann nicht funktionieren, scheint der Herr Jörg Sadrozinski selbst bestimmen zu wollen, wann etwas eine freie Meinung ist. Eine freie Meinung wird offenbar nur denen anerkannt, die einem zustimmen. Leider ist eine solche selbstherrliche Meinung, die keine Gegenmeinung zulässt, nicht nur in der deutschen Presse weit verbreitet. Von Pluralismus also keine Spur. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich viele Chinesen in das 168 Jahre alte Trauma imperialistischer Willkür zurück versetzt fühlen. Und das sind nicht nur Kader und VBA-Angehörige, sondern auch aufgeklärte und weltgewandte Chinesen im Ausland. Hm, aber waren das nicht eh alles böse Wirtschaftsspione? Merken die ach so allwissenden Medien nicht, dass sie mit ihrer einseitigen Berichterstattung die chinesische Regierung politisch nur stärkt? Der durch Olympia geweckte Patriotismus ist jetzt jedenfalls in Nationalismus umgeschlagen... Eine gute Analyse des Problems hat Antje Vollmer (Die Grünen) in der SZ veröffentlicht und ein guter Artikel von Thomas Heberer (Uni Duisburg) zum Tibet-Problem findet sich in der TAZ. ![]() P.S. Der Titel kommt daher, dass in der oben genannten Liste anfangs aus Rücksicht vor den in China weilenden Kommilitonen Synonyme für verfängliche Wörter benutzt wurden, bis diese mitteilten, dass das völlig unnötig ist und es auch kein Problem sei, auf westliche Webseiten zuzugreifen. P.P.S. Es ist einfach zu lolig: "China kennt verschiedene Formen der Internetzensur". Ach, das ist jetzt eine Überraschung. Ich kenne übrigens auch ein paar, bin ich daher jetzt böse? (=> kennen != ausüben). Und ein Koreanistiker, der noch nie in China war und kein Chinesisch kann, als China-Experte? ... fail. P.P.P.S. Hm, ja als Sicherheitsmaßnahme gegen die Befangenheits-Karte, familiär stehe ich der alten Kronkolonie Hongkong und der ehemaligen Republik China (aka Taiwan) nahe, hege keinerlei Sympathie mit der KPCh und finde diese ganze Patriotismus-Sache zum Erbrechen. (Und BTW fast fertiger Sinologe ;) P.P.P.P.S. Das Bild kommt morgen... -.- (müde) OMG, woher kommt bloß dieser riesige sinnlose Text her??? Update: Da isses, chinesische Charas ftw. xD (Ich merk gerade, dass die Mütze fehlt...) Im Gedenken an Gary GygaxFreitag, 7. März 2008
(Ja, die Nachricht kommt etwas spät...)
Der "Vater von D&D" verstarb am 4. März. 1974 entwickelte er zusammen mit Dave Arneson das bahnbrechende Fantasy-Rollenspiel "Dungeons&Dragons" und ist somit einer der wichtigsten Begründer des modernen Fantasy-Genres. Die internationale Rollenspiel- und RPGaming-Szene trauert um eine ganz große Persönlichkeit. Frohes Neues!Freitag, 8. Februar 2008
Habt ihr alle eure roten (mit viele Euro-Scheinen gefüllten) Glücksumschläge schon bekommen? Eigentlich war ja bereits gestern Neujahr, aber da man ja eine Woche feiert, dürfte der eine Tag Verspätung nicht so ins Gewicht fallen.. ^-^
Da es das Jahr der Ratte ist, waren einige der Bilder in diesem Jahr mit Rattenohren geschmückt. Aus einem anderen Grund aber ist auf dem Pic-des-Tages (natürlich!) keine!
Deutscher Künstler kopiert japanischen Game-Illustrator?Montag, 28. Januar 2008
In dem "Q110 journal" (1/2008) der Deutschen Bank, das in der aktuellen Wochenendausgabe der Berliner Zeitung enthalten war, tauchen drei Werke des deutschen Künstlers "Tofa" (ein Portrait von ihm findet sich auf S.7) auf.
Eines davon hat große Ähnlichkeiten zu einem zum Videospiel "Sister Princess" (Playstation) veröffentlichten Bild des japanischen Illustrators Tenhiro Naoto (das Bild stammt aus einem Bilderalbum von 2002). Von Zufall kann hier nicht die Rede sein, es stellt sich also die Frage, ob so was noch unter künstlerische Freiheit fällt oder schon ein Fall von Urheberrechtsverletzung ist… Es ist in jedem Fall traurig, das Werk eines (großartigen) Künstlers so zu kopieren. Noch dazu, dass so was von einer Großbank wie der Deutschen Bank unterstützt wird. Leider ist das nicht der erste derartige Fall (man denke beispielsweise an das Cover einer bestimmten deutschen Anime-Musik-CD). ドイツ人のアーチスト「TOFA」が天広直人をパクリしたのか? DEUTSCHE BANKの「Q110 JOURNAL」宣伝誌に、TOFAと言うドイツ人のアーチストの描いた絵が出た。その画の1つ(ページ9)は天広直人の描いた『シスター・プリンセス』の咲耶ちゃん(『THE ART OF SISTER PRINCESS』(2002)より)の絵にすごく似ている。それはもしかして…「パクリ」と言えるのかな? Page 8/9: ![]() Page 8: ![]() Page 9 (das problematische Bild): ![]() Zum Vergleich: Sakuya-chan aus Tenhiro Naotos „The Art of Sister Princess“ (2002): ![]() Die beiden anderen Bilder kann ich nicht zuordnen, jedoch besteht (zumindest beim zweiten Bild könnte ich mir das gut vorstellen) auch bei ihnen der Verdacht. (Update: Bildvergleich hinzugefügt) Ein direkter Vergleich ergibt Folgendes (Original rot eingefärbt, gedreht und darüber gelegt): Vielleicht ist ja "Tracing" mittlerweile eine neue, akzeptierte Kunstform. Dann weiß ich aber auch, weshalb ich nicht der große Fan freier Kunst bin... [Platzhalter für ein Bildkommentar…] ComputerabstürzeDienstag, 22. Januar 2008
Da sitzt man am Abend noch am Computer weil es ja eigentlich so viele Dinge zu tun gibt. Ob es nun ein Artikel für die Funime ist, oder man noch ein bisschen am Bild rumfeilen will, irgendwas gibt es doch immer. Und dann passiert mal wieder das Unerwartete, so ein böser Bluescreen erzählt einem was von irgendeinem Fehler (für den es hunderte verschiedener Gründe geben kann) *grml*. Natürlich hat man schon seid langer Zeit nicht mehr gespeichert und prompt ist die ganze Arbeit futsch.
... danach ist dann natürlich auch die Lust weg, noch weiter zu arbeiten. JanuarDonnerstag, 10. Januar 2008
Nach Weihnachten sind anscheinend alle träge. Das bekommt man auch hier im Blog mit. Während es im Dezember so viele Posts gab, ist es jetzt doch ziemlich abgeflaut. Eigentlich hatte ich ja die Hoffnung, dass sich noch mehr Personen am Blog beteiligen, damit auch aus anderen Bereichen des Vereins berichtet wird und wir mehr verschiedene Ansichten und Projekte hier haben. Denn auch wenn es zur Zeit hier nicht so aussieht, gibt es genug Projkete, die eigentlich die ganze Zeit laufen. Aber es passiert anscheinend zu selten was, worüber es sich lohnt zu berichten. Die meisten Sachen, die man macht, sind ja doch eher langweilig, oft beantwortet man einfach nur die eine oder andere Mail. Und wenn man sich schonmal hinsetzt, um einen Artikel für die Funime zu schreiben, dann hat man garantiert nicht noch Lust, darüber hier im Blog zu schreiben. Aber vielleicht überweinden wir das Tief an Einträgen ja, wenn wieder mehr los ist, wenn die nächste Funime vor dem Druck steht oder der Anime Marathon näher rückt.
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