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Anti-Otaku-Gesetze in Tokyo eingeführt!

Der Gouverneur der Stadt Tokyo, Ishihara Shintarô, dessen politische Gesinnung dort beginnt, wo die von Geert Wilders aufhört, hat die kurze Parlamantspause während der Frühlingsferien genutzt, um an der Volksvertretung vorbei eine präfekturale Sonderbestimmung einzuführen, die es der Polizei ermöglicht, ohne gerichtliche Entscheidung, gegen die "Gesetze zum Schutz der geistigen Gesundheit von Jungen und Jugendlichen" verstoßenden Materialien zu kassieren und die Verkäufer bis zu 42 Tage in U-Haft zu nehmen (was in der Regel voll ausgereizt wird). Das pikante ist, dass diese Gesetze im gleichen Zug ebenfalls drastisch verschärft wurden, womit jedwede erotische oder "erotisierbare" Darstellung (wozu nun auch Zeichnungen gehören) von Personen im schulpflichtigen Alter nun ein Verbrechen ist, und so ziemlich die gesamte Otaku-Kultur in Tokyo in die Illegalität getrieben wird Damit dürfte nicht weniger als das Ende des uns bisher bekannten Akihabaras und anderer Otaku-Zentren, ja der gesamten Otaku-Kultur im Stadtgebiet von Tokyo drohen. Ob Chiba oder Kanagawa nun zum neuen Zentrum der Otaku werden? (Die Comic Market hat AFAIR in Kanagawa begonnen, ergo "back to the roots").

SHAME ON YOU, MR. ISHIHARA!!! No Lo****, no life. Give us back our Lo****s! Mr. Ishihara, try to nerf this ,,l,, -.-

Ishihara hat bereits seit längerem versucht, mithilfe der Yakuza (die er nebenbei durch die Erteilung von Sondergenehmigungen de facto legalisiert hat) das "Otaku-Problem" zu lösen. Proteste von Otaku hat es bisher wohl noch nicht gegeben, da sonst ein paar "schwarze Wagen" voll mit Yakuza-Schlägern vorfahren würden... Ishihara hat die Otaku seit einiger Zeit im Auge, da sie seinen politischen Konkurrenten, den gemäßigten Aso Tarô offen unterstüzen. Aso ist bekannt dafür, selber ein großer Otaku zu sein. Trotz seiner extremen politischen Ansichten gilt Ishihara als "Saubermann" und "Aufräumer" und hat in Tokyo seit Jahren Zustimmungen von weit über 70%(!!!).

Dies zeigt wieder einmal, wie kurzsichtig (japanische) Politiker sein können und was ein völlig veraltetes, unreformiertes politisches System an sinnlosen und schädlichen Dingen erzeugen kann. Dass sowas in Berlin geschieht, wäre jedenfalls völlig undenkbar.

Ich bin noch immer fassungslos, man stelle sich Ink-chan nicht als kleine, brett-flache Lo**** vor, sondern ihrem Alter (achtzehn!) entsprechend vor... mit den entsprechenden Rundungen, einem prallen Vorbau, wohlgeformtem Gesäß, gesunden Lenden, kräftigen... hm... O.o"

Ishihara-san banzai!!! :D GOOD JOB!!! Lo**** FTL!!! :)))

(Eigentlich hat diese Nachricht und das Bild mehr Zeit verdient, aber es ist schon spät...)

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Kommentare

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mitch am :

Hat der Animexx auch so bahnbrechende News?
Vielleicht "Frederick Gallagher kommt dieses Jahr zur Connichi"?

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