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Wie ein Artikel für die Funime entsteht

Es ist schon ein paar Tage her, dass ich meinen Artikel für die letzte Funime geschrieben habe, aber trotzdem mal ein kurzer Bericht, wie so ein Artikel, jedenfalls aus meiner Feder, entsteht.

Als erstes braucht es da erstmal die Idee/Thema. Das war nun dieses mal recht einfach, immerhin wurde ja der neue WMT angekündigt und das entsprechende Buch war auch beschaffbar.

Als nächstes braucht man Inhalt für den Artikel. Da es ja nun das Buch als Vorlage gibt, hiess das, erstmal das Buch zu lesen. Außerdem konnte man im Netz einen Trailer finden und auch einige Bilder. Den Teil am Artikel schreiben finde ich immer am schönsten. Im Kopf entwickelt sich schon die eine oder andere Idee, worüber man schreiben will, und ich mache mir die eine oder andere Anmerkung auf Schmierpapier.

Dann brauche ich erstmal ein oder zwei Tage Abstand zum Thema, in denen sich die Ideen in meinem Kopf anfangen zu sortieren. Dadurch fällt das Artikelschreiben im letzten Moment ziemlich flach.

An einem ruhigen Nachmittag sitze ich dann am Computer und fange an zu tippen. Aus den Ideen werden erstmal unzusammenhängende Absätze, die ich doch ziemlich oft hin und her schiebe. Erst mit der Zeit wird daraus dann ein Text in der Reihenfolge, die mir gefällt. Habe ich diesen Text fertig, lasse ich ihn min. eine Stunde liegen um ihn dann nochmal selbst zu lesen. So entdecke ich am besten grobe Schnitzer im Text. Ist er sehr lang geworden, drucke ich ihn auch aus, da ich auf dem Papier mehr Fehler sehe.

Bin ich dann damit zufrieden, geht der Text per Mail ans Lektorat. Manchmal bekommt man dann eine Frage zurück, weil es irgendwelche Lücken order Fehler gibt, manchmal geht er vom Lektorat aber direkt weiter an Ron. Nachdem ich den Text fertig habe, suche ich noch passende Bilder zusammen und schicke diese direkt an Ron. So kann ich man halbwegs sicherstellen, dass wirklich Bilder genommen werden, die zum Artikel passen.

Und dann warte ich ab, bis Ron die ersten PDFs rausgibt, die auch nochmal Korrektur gelesen werden sollen. Als erste suche ich immer, ob mein Artikel drin ist, und ob da irgendwas schief gelaufen ist. Danach ist es natürlich auch spannend schon die anderen Artikel lesen zu können. Ich stelle aber fest, dass mich der Inhalt oft so sehr fasziniert, dass ich dabei vergesse nach Fehlern zu suchen, es gibt aber zum Glück Mitch, der sehr viele Fehler in den Pdfs findet.

Das beste ist natürlich am Ende die Funime mit dem eigenen Artikel in der Hand zu halten. Da man als Autor ja unter dem Artikel steht, kann man dann die Funime auch stolz rumzeigen. Das ist bei den "Power-Schreibern" wahrscheinlich schon nicht mehr so, aber ich freue mich immer noch über jeden Artikel, der von mir veröffentlich worden ist.

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Kommentare

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mitch am :

Ich freu mich auch über jeden Artikel, den wir von die veröffentlichen. Immerhin haben wir dieses Mal 4 Seiten mehr als letztes Mal, das war doch schon arg dünn...

..und man kann immer noch einen Fehler mehr finden. Ich hatte eben die FUNime 55 in der Hand und habe auf Anhieb einen Tippfehler gefunden - und das in dem Artikel, den ich selber geschrieben habe...

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