Skip to content

OLG Dresden: EPG Anbieter müssen zahlen

Über den Heise Ticker kam die Nachricht, dass das Oberlandesgericht Dresden entscheiden hat, dass der VG Media (die Verwertungsgesellschaft der Privatsender, eine Vergütung zusteht, wenn Inhalte der Sender für elektronische Programmführer oder -zeitschriften verwendet werden.
Als damals das Landgericht Leipzig entschieden hat, brach hier ja schon eine Diskussion aus, ob dies Konsequenzen für den TV-Planer des AnT haben könnte.
Meines Wissens hat der Animexx damals entschieden, ihren TV-Planer einzuschränken.
Der AnT hat bis heute einen TV-Planer.
Und wer das Urteil liest, wird merken, dass es absolut keinen Grund gibt, den AnT-TV-Planer einzuschränken, wenn man einige wenige Dinge beachtet:
1. Es sollten keine Programmbeschreibungen der Sender übernommen werden
2. Es sollten keine Zusatzinformationen der Sender übernommen werden
3. Aktuell bezieht sich das Ganze auf die Sender RTL, Sat.1, ProSieben, N24, RTL II, n-tv, MTV und DSF
Programmanfangszeiten, FSK-Freigaben, Sendetitel erfüllen nicht die Schöpfungskriterien und dürfen bedenkenlos verwendet werden. Auch eigene Sendebeschreibungen sind problemlos (z.B. unsere Episodenbeschreibungen). Aufpassen muss man, wenn man versucht, die vom Sender überlassenen Infos selbst neu zu verfassen. Dies würde sofort lizenzpflichtig werden.
Das TV-Team muss hier besonders prüfen, wenn Infos von Dritten eingereicht werden, ob diese Infos von Informationen der Sender abgeleitet wurden.

Fazit: Die Entscheidung tangiert den AnT nur peripher. Uns obliegt nur eine genauere Prüfungspflicht.

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
Formular-Optionen