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FUNime 64 ist versendet!



Eigentlich bin ich lieber Tiefstapler. Auch stinkt Eigenlob ja bekanntlich zum Himmel. Ich habe mir aber nach langer Zeit mal wieder die aktuelle FUNime vorgenommen und tatsächlich gelesen. Ist wohl so eine Zeitungsmacher-Krankheit, dass man nach etlichem Durchgucken der aktuellen Layout-Vorschauen nicht mehr so richtig Lust auf das fertige Heft hat. Diesmal hab ich absichtlich nicht vorher hingeguckt.

Erster Eindruck: Irgendwas ist anders. Ich hab's durch einen Vergleich mit vorigen FUNimes herausgefunden. Wenn ihr die FUNime in der nächsten Tagen in Händen haltet könnt ihr euch ja auch mal auf die Suche machen. Daher halt ich jetzt auch meine Klappe dazu.

Zweiter Eindruck, noch ein Suchbild: Welches Foto passt nicht zu den anderen? Mann, bin ich dick! Vor allem, was hat das Bild vom AnT-Stand auf der Connichi zwischen den Cosplay-Fotos auf der zweiten Seite zu suchen? So fotogen bin ich doch gar nicht. Klemm nicht mal gern hinter der Kamera.

BUG, noch dazu prominent im Inhalt. Zumindest denke ich nicht, dass die Animagic sich mir zu Ehren in JAnimagic umbenannt hat. Überhaupt, was mir beim Inhalt auffiel: Wir haben einen fiesen Lag aufzuholen gehabt. Viele gute Artikel waren offensichtlich schon frühzeitig da, allerdings nicht genug, um das Heft früher vollzukriegen. Umso mehr ist jetzt drin. Ganze 30 Seiten Anime-Reviews, 3 Spiele-Reviews und zwei zu Mangas. Dazu noch unsere Rubriken und ein wenig Conhopping. Den genauen Inhalt des Hefts schreibe ich am Abend auf die Tomodachi-Hauptseite und die Bestellseite.

Einzelne Artikel, die mir besonders auffielen:

Karsten hat es in seinem Artikel über die Entwicklung der Surround-Receiver gut auf den Punkt gebracht, was die FUNime von anderen Veröffentlichungen abhebt - nämlich der Bezug zu den speziellen Notwendigkeiten unseres Hobbies (z.B. problemlos Anime-BluRays mit 24p abspielen zu können) und die Unabhängigkeit unserer Bewertungen von der Geräteindustrie. Karsten macht das nämlich ganz ohne Teststellungen, sondern bedient sich stattdessen aus dem Gerätepark, den er im Zuge längerer Heimkino-Erfahrung und Marktübersicht sowie gezieltem Abwägen und Kaufen sowieso hat. Vielleicht sollten wir aber dennoch in einer der nächsten FUNimes mal wieder eine breite Übersicht über die Gerätevielfalt im Markt machen.

Sehr schön auch der ausführliche Artikel von Robert über die DVD-Neuveröffentlichungen der Anime-Klassiker "Die wilden Schwäne", "Die zwölf Monate", "Die Schatzinsel" und "Die wunderbaren Abenteuer des Hans Christian Andersen". Vielleicht nicht ganz unsere Zielgruppe, aber vermutlich das fundierteste, was jemals über diese schönen Kinderfilme geschrieben worden ist. Wobei ich Roberts Urteil über die völlig fehlende Zielgruppe für "Die wunderbaren Abenteuer des Hans Christian Andersen" nicht teile: Der Film war hervorragend geeignet, mich in eine euphorische, psychedelische Stimmung hineinzuversetzen, Voraussetzung waren dazu nur erheblicher Schlafentzug und leichte Kopfschmerzen. Vermutlich bin ich aber auch einfach grundsätzlich nur zu wirr im Kopf.

Wirrnis ist das richtige Stichwort für die Infoboxen: Was ist der Unterschied zwischen den Regioncodes "AB", "A und B" und "Codefree"? Was ist, wenn gar kein Regioncode dasteht? Leute, wenn ihr schon Infoboxen für das Wichtigste auf einen Blick macht, verwirrt die Leser doch nicht so.

Etwas noch zum Spielereview von Elias. Nach seinem Verriss, anders kann man es wohl nicht nennen, von "Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 2" in FUNime 62 habe ich mich schon gar nicht mehr getraut, bei Bandai jemals wieder um Rezensionsexemplare anzufragen - letztendlich auch egal. Umso erstaunter war ich jetzt über das überschwengliche Lob für "Tales of Vesperia". Am Publisher kann es nicht liegen, auch wenn das Ding in der EU von Atari verkauft wird. Ich will unser hoffnungsvollstes junges Redaktionsmitglied Elias nicht zu sehr für die extremen Schwankungen seiner Bewertungen kritisieren, vielleicht hat er einfach nur eine feine Antenne sowohl für Gold als auch für Dreck. Wenn's stimmt, sollte er das bei seiner Berufswahl unbedingt beachten.

Das war es mit meinem Eindruck von der neuen FUNime. Sie wird wie gesagt am Montag bis Dienstag bei euch im Postkasten liegen, solltet ihr so schlau gewesen sein, sie zu abonnieren, oder im AnT Mitglied zu sein. Ansonsten könnt ihr das Heft auch später noch einzeln bestellen, wir haben mal wieder ein paar Exemplare mehr gedruckt.

Zur Bestellseite

FUNime sortiert

Cover der FUNime 53Das Sommerfest der DJG ist vorbei, die AnimagiC und diverse andere Events stehen vor der Tür, die neueste FUNime, die hoffentlich bei allen Anfang der Woche aufgeschlagen ist, ist rausgekommen und unser Redaktionshauptquartier holt den Frühjahrsputz nach.
Bei der Gelegenheit finden sich die Kisten, die wir zu Cons mitgenommen haben und teilweise aus Zeitgründen einfach in den Serverraum gestellt haben und die neben Technikgedöns auch Conhefte längst vergangener Anime Marathons, selbstgepinselten Transparenten, FUNimes und anderen Kleinkram enthalten.

Und da die FUNimes irgendwie ziemlich unsortiert im Schrank lagen und viele einzelne sich angefunden haben, hab ich den Moment genutzt und sorgfältig alle noch vorhandenen FUNime, die sich bei uns befinden, sortiert.

Dabei ist mir aufgefallen, daß wir mit Abstand am meisten von der FUNime 53 (2 Kisten und n bisschen) noch haben, gefolgt von der 28 und daß natürlich einzelne Hefte komplett fehlen oder nurnoch ein einzelnes Exemplar übrig ist.

Für die Sammler sind noch 3 FUNime Artbooks vorrätig und sogar von unseren ganz ganz alten Heften sind noch einzelne vorhanden, etwa die 16, der Meilenstein 10 (allererstes Farbcover und die erste FUNime die man mir 1999 auf der AnimagiC aufs Auge drücken wollte, Ron, um genau zu sein) und die legendäre 18 mit dem skandalösen Pikachu - Cover (aufgrund dessen ein Mitglied aus dem AnT e.V. austrat)

Beim durchblättern fiel mir auch auf, daß wir früher mal richtig viel Werbung drinhatten, vor allem welche, wo damals keine Rechnungen geschrieben wurden oder nicht nachkontrolliert wurde, ob diese auch bezahlt wurde.
Notiz an mich selbst: zum 4. mal wegen einer bestimmten Werbung nachhaken, ganz neue Interessentin nochmal kontaktieren.

Wie ein Artikel für die Funime entsteht

Es ist schon ein paar Tage her, dass ich meinen Artikel für die letzte Funime geschrieben habe, aber trotzdem mal ein kurzer Bericht, wie so ein Artikel, jedenfalls aus meiner Feder, entsteht.

Als erstes braucht es da erstmal die Idee/Thema. Das war nun dieses mal recht einfach, immerhin wurde ja der neue WMT angekündigt und das entsprechende Buch war auch beschaffbar.

Als nächstes braucht man Inhalt für den Artikel. Da es ja nun das Buch als Vorlage gibt, hiess das, erstmal das Buch zu lesen. Außerdem konnte man im Netz einen Trailer finden und auch einige Bilder. Den Teil am Artikel schreiben finde ich immer am schönsten. Im Kopf entwickelt sich schon die eine oder andere Idee, worüber man schreiben will, und ich mache mir die eine oder andere Anmerkung auf Schmierpapier.

Dann brauche ich erstmal ein oder zwei Tage Abstand zum Thema, in denen sich die Ideen in meinem Kopf anfangen zu sortieren. Dadurch fällt das Artikelschreiben im letzten Moment ziemlich flach.

An einem ruhigen Nachmittag sitze ich dann am Computer und fange an zu tippen. Aus den Ideen werden erstmal unzusammenhängende Absätze, die ich doch ziemlich oft hin und her schiebe. Erst mit der Zeit wird daraus dann ein Text in der Reihenfolge, die mir gefällt. Habe ich diesen Text fertig, lasse ich ihn min. eine Stunde liegen um ihn dann nochmal selbst zu lesen. So entdecke ich am besten grobe Schnitzer im Text. Ist er sehr lang geworden, drucke ich ihn auch aus, da ich auf dem Papier mehr Fehler sehe.

Bin ich dann damit zufrieden, geht der Text per Mail ans Lektorat. Manchmal bekommt man dann eine Frage zurück, weil es irgendwelche Lücken order Fehler gibt, manchmal geht er vom Lektorat aber direkt weiter an Ron. Nachdem ich den Text fertig habe, suche ich noch passende Bilder zusammen und schicke diese direkt an Ron. So kann ich man halbwegs sicherstellen, dass wirklich Bilder genommen werden, die zum Artikel passen.

Und dann warte ich ab, bis Ron die ersten PDFs rausgibt, die auch nochmal Korrektur gelesen werden sollen. Als erste suche ich immer, ob mein Artikel drin ist, und ob da irgendwas schief gelaufen ist. Danach ist es natürlich auch spannend schon die anderen Artikel lesen zu können. Ich stelle aber fest, dass mich der Inhalt oft so sehr fasziniert, dass ich dabei vergesse nach Fehlern zu suchen, es gibt aber zum Glück Mitch, der sehr viele Fehler in den Pdfs findet.

Das beste ist natürlich am Ende die Funime mit dem eigenen Artikel in der Hand zu halten. Da man als Autor ja unter dem Artikel steht, kann man dann die Funime auch stolz rumzeigen. Das ist bei den "Power-Schreibern" wahrscheinlich schon nicht mehr so, aber ich freue mich immer noch über jeden Artikel, der von mir veröffentlich worden ist.

Die FUNime 52 ist unterwegs.

Nachdem ich am Dienstag und Mittwoch die FUNime 52 eingetütet habe, konnte ich die 900 Exemplare am Donnerstag zum Briefzentrum 30 nach Pattensen bringen. Ab dort übernimmt die Post. Die Auslands-FUNime sind gestern bei meiner lokalen Postfiliale losgeschickt worden. Damit dürften alle Leser die neueste Ausgabe im Laufe der nächsten Woche erhalten. Viel Spaß damit!

Computerblues

Ich hasse Software. Wirklich. Besonders, wenn andere Leute sie geschrieben haben. Gestern habe ich die gesamte Adressliste für den FUNime-Versand nochmal aufarbeiten müssen, weil ich wegen ständiger Probleme mit OpenOffice -- von dann auf wann nahm es einfach keine Tastendrücke mehr an, also Neustart -- aus versehen die neuen Versandadressen des AnimeXX mit denen des AnT für FUNime 51 vermischt habe. Also Stephan Bescheid geben, er möge die Adressaufkleber doch mit der zweiten, korrekten Liste erzeugen, und hoffen, dass er nicht zu schnell war.

Im übrigen kenne ich inzwischen sogar den Grund für meine Probleme. Der Windowmanager ist schuld -- So ziemlich alle bis auf mwm und ein paar Exoten verschieben den Tastaturfokus in einer nicht zulässigen Weise auf neue Fenster. Das klappt normalerweise, es sei denn, man verwendet eine alternative Eingabemethode, zum Beispiel Scim, um japanisch tippen zu können. Dann landet der Fokus ab und an im schwarzen Loch und die Tastendrücke ebenso.

Worum ich das schreibe? Damit ihr nachvollziehen könnt, wieviel Mühe und vor allem "WAS SOLL DER SCHEISS!"-Gebrülle mit dem Werden der FUNime verbunden ist.

Blogwerbung

Irgendwie sollten wir in der FUNime ein wenig Werbung für das Blog machen. Dieser vollkommen primitive Kasten Werbung ist mir aus den Fingern geflossen:

Blogbanner v1

Jetzt fallt mal drüber her. Wann was sinnvolles übrig bleibt, haben wir wieder etwas weiße Fläche in der FUNime weniger.

Artikel schreiben

Eigentlich müsste ich ja auch mal wieder einen Artikel für die Funime schreiben. Für die letzte habe ich das ja auch schon nicht geschafft. Aber das Problem ist einfach, worüber soll man schreiben. Zu Weihnachten haben wir uns die Detektiv Conan Movies angesehen, aber über die hat natürlich schon Karsten berichtet.

Die Manga die ich zur Zeit regelmäßig lese, sind alle irgendwelche hinteren Bände von Serien, und eigentlich keine Neuentdeckungen. Das lohnt sich also auch nicht.

Natürlich könnte ich mal wieder den Hintergrund einer WMT-Serie beleuchten, aber das heisst auch wieder Bücher lesen. Die einzige wo das halbwegs ohne viel lesen klappen könnte ist Sara, da kenn ich die Geschichte ja doch ziemlich gut. Aber das bedeutet dann wieder eine Menge Recherche nach anderen Veröffentlichungen, denn das Buch ist ja nunmal so beliebt, dass es davon genauso wie bei Anne bestimmt viele TV-Serien und Filme gibt.

Aber vielleicht finde ich ja die Lust, vorrausgesetzt das Buch das hier neben mir liegt, und das gar nicht mit Anime und Manga zu tun hat, gewinnt nicht wieder die Oberhand und ich lese das ganze Wochenende. Gute Vorsätze kann man ja haben ...

Die FUNime 51 ist versandfertig.

Geschafft! In einem kleinen Kraftakt haben Karsten, Markus, Tobias, Michael, Jenni und Ich die FUNime in Briefumschläge gepackt, mit Adressaufklebern versehen und wie von der Post gewünscht nach Postleitzahlen gebündelt. Nur so kann man die Sachen direkt beim Briefzentrum einliefern und damit als preiswerte Pressesendung an euch verschicken. Am Montag gehen die FUNimes über das Briefzentrum 30 (Pattensen/Hannover) an ihre in Deutschland ansässigen Empfänger auf die Reise, die Auslands-FUNime werden hingegen über meine lokale Postfiliale verschickt. Eine Menge Aufwand für uns, vor allem, da wir die notwendige Logistik (Leute, Verpackungsmaterial, FUNimes, versandfertige Sendungen) komplett selbst organisieren und jedes Mal ein passender Termin und genügend Helfer gefunden werden müssen, um die FUNime zeitnah verpacken und versenden zu können. Aber wir tun ja alles für unsere AnT-Mitglieder. Und für die des AnimeXX natürlich auch. Viel Spaß mit der FUNime 51!