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Hatsumoude

In Japan beginnt man das Jahr traditionellerweise mit dem Besuch eines Shinto-Schreins. Bekannterweise leben besonders im Großraum Tokyo überdurchschnittlich viele Menschen, die dann alle zum berühmten Meiji-Schrein nahe Harajuku pilgern. Und so sieht der Eingang des Parks zum Schrein am Nachmittag des 1. Januar aus:
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Nach einem Kilometer Fußweg, mehreren Stunden Dauerberieselung durch multimediale Werbebühnen und Kuscheln mit über einer Million Mitpilgernden, steht man dann vorm Schrein und darf seine Münzen über die Köpfe seiner Vorderen in die schön vorbereiteten Plastikplanen werfen. Mit den Standardspendenkästen ist bei diesen Menschenmassen nix zu machen. Übrigens, wer von den fliegenden Geldmünzen ne Platzwunde am Kopf abbekommt, dem soll großes Glück widerfahren (ich hab es NICHT ausgetestet und die Polizisten sahen nicht so aus, als ob sie sich absichtlich treffen lassen wollten).
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Dank Kagami (s.u.) und ihrer Schwester wird sich der Washinomiya-Shrein dieses Jahr wohl ähnlicher Besucherströme erfreuen dürfen. Vielleicht gibt es ja wieder neue Anhänger.
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