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Anime Marathon 2009

So, der Marathon ist vorbei.
Puuuuhhhhh... und es war mein bisher anstrengendster. Aber auch der, wo ich nicht mal eine Minute darüber nachdenken konnte, ob es unter Umständen langweilig sein könnte.
Naja, man wird ja schließlich nicht jünger :)
Mitbekommen hab ich nüschts. Naja, ausser die Auktion mit Turbojan. :)
Was ich gehört habe, ist, dass es Besucherzahlenmäßig wieder ordentlich war. Und damit ist bewiesen: Im Westen ist's am besten! Nach 3 mal Ostzone (Brehna b. Leipzig, Erkner b. Berlin, und Burgstadt bei Karl-Marx-Stadt (heute wohl Chemnitz genannt)) und dabei offensichtlichem Besucherboykott, konnten in Königslutter endlich wieder Tagesgäste begrüßt werden!
Ich habe keine Ahnung wieso, aber entweder gibs im Osten keine Animefans oder der Osten ist wirtschaftlich so abgebrannt, dass sich niemand einen Conbesuch leisten will.
Tja, hilft alles nichts, der Osten muss damit wohl als Conpflaster abgeschrieben werden.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Marathon-Zirkus noch mal ein Ostexperiment wagen wird.
Denn gerade ein paar Tagesgäste bringen immer wieder neuen Schwung in die Kontakteliste und da ich ja selber ein Zonendödel bin, hoffte ich doch immer mal, dass man "in der heimat" mal neue Bekannte kennen lernt. So ist halt wie früher: Westbekanntschaften pflegen.
Wobei: wir haben in Königslutter doch tatsächlich jemanden kennengelernt, der nur wenige Kilometer entfernt wohnt! Ist traurig, dass man in Westen fahren muss, um jemanden aus dem Osten zu treffen :-)
also, viele Grüße an Katja, ich muss mal Jenni bestechen, damit sie mit Deiner Adresse rausrückt, damit wir Dich mal besuchen können :-)

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Kommentare

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hergen am :

Das sehe ich weniger schwarz-weiss.

Natürlich sind Tagesgäste grundsätzlich etwas Schönes, dem stehen aber auch spürbar höhere Kosten in "westlichen" Hotels gegenüber, und somit höhere Risiken, zu deren Deckung gerade die Tagesgäste kaum beitragen. Die Marathons in Erkner und Burgstädt waren trotz stagnierender Gästezahl finanziell recht erfolgreich; es gab endlich mal eine sattschwarze statt der gewohnten rot-grauen Null. Und auch das "familiäre" Grundkonzept des Marathon zielte eigentlich nie darauf ab, blind möglichst viele Gäste zu zählen...

Was mir dieses Jahr eher positiv aufgefallen ist, war die ausgewogenere Nutzung des Angebote. War in den letzten Jahren eine deutliche Konzentration des Gästeinteresses auf das Freigelände und die Mainevents zu erkennen, waren dieses Jahr auch die Videoräume und die Workshops wieder gut besucht.

Ash Ketchum alias Elias am :

Also ich finde das nicht so ganz richtig...
Wärt ihr nicht nach Burgstädt gekommen, wäre ich nie auf den Anime Marathon gekommen und wäre dieses Jahr auch nicht nach Königslutter gekommen.
Ich weis auch immerhin von noch 3 weiteren, die wie ich aus Chemnitz kommen (Karl Marx Stadt ist schon lange nicht mehr... und das nicht nur vom Name, Chemnitz ist eine tolle Stadt geworden!) und das ohne nachzuforschen^^.

Kann also Hergen nur Zustimmen.

Ich denke im Osten kommen einfach weniger, weil die Leutz hier nur Conichi, Animagic und LBM kennen.
Aber gerade Animagic und Conichi sind für uns meist zu weit weg.
Deswegen ist es für mich und Andere mega toll das es noch den AM gibt^^!

Ich denke im Osten habt ihr mehr Erfolg, wenn ihr etwas mehr Aufwand in "Werbung" steckt. Hier weis einfach keiner wann der Anime Marathon kommt, und auch wenn Animexx das vielleicht gern hätte, aber es gibt wesentlich mehr Anime Fans als nur die, die auf Animexx registriert und aktiv sind.

Ich bin zwar auch auf Mexx, hab vom AM aber letztes Jahr das erste mal erfahren und das auch nur aus dem Pummeldex Newsletter, den sicher auch nicht jeder bezieht ^^".

Ron am :

ok, ok, ok :-)
(ich weiss natürlich, dass die einzige Stadt mit drei Ooohhhs heute Chemnitz heisst. :-)
Aber warum kommen im Osten weniger als im Westen?
Erkner kann man vielleicht noch mit dem tolleen Wetter erklären. Aber Hahnenklee hat bewiesen, dss die leute (im Westen) auch als Tagesgast in die Pampa fahren. Warum tut das der Osten nicht?
An der Werbung kann es eigentlich nicht liegen.
Naja, neuer Versuch macht kluch: Denn einen Vorteil hätte es: Im Osten geht die Sonne auf!

hergen am :

Vorsicht: Hahnenklee lag im Einzugsgebiet der Universität Clausthal, die ihrerseits in der Pampa liegt, so daß die Studenten freizeitmässig etwas ausgehungert sind. Die dortigen Tagesgäste waren also vermutlich nicht primär auf die geografische Lage zurückzuführen.

Bei Erkner kamen neben dem Wetter noch eine zeitgleich in der Innenstadt stattfindende Manga-Veranstaltung hinzu, sowie das Chaos an der Rezeption. Es sind Verkäufe teilweise nicht (statistisch) erfasst worden, und es ist im Gefolge der Showgruppen eine unbekannte Zahl von Gästen ohne Ticket in den Saal gelangt. Möglicherweise hatten wir dort gar nicht sooooo wenig Tagesgäste...

Was alles den Sprung zwischen Burgstädt und Königslutter bewirkt haben kann, bleibt noch zu analysieren. Das allein auf einen "Westfaktor" zurückzuführen, halte ich für zu kurz gegriffen. Regionale Werbung kann dabei durchaus eine gewisse Rolle gespielt haben, da diese in Burgstädt praktisch nicht stattgefunden hatte.

DeeVee am :

ron ans bein piss so das msuste ma erledigt werden :)
ich wär nie aufn marathon gekommen, wenn es nich 2004 in brehna gewesen wäre - damals waren meine anfänge in der szene beschränkt auf....buchmesse und connichi.
deswegen war marathon andere erfahrung als diese großen "hi tschüß"-cons, die einfach kein heimeliges flair haben.
2007 war dann mein 2.marathon in erkner, weil ich vorherige termine immer verpennt hab, wo ich zugegebenermaßen wenig aus dem bett gekommen bin blubb , aber trotzdem hab ich gesagt ab jetzt muss. und so wars dann au.

ich sag ma, wetter spielt für tagesgäste ne große rolle -da geh n halt au ma ein paar cosplayer flöten wegen tollen plätzen- und entfernung auch. nich jeder sagt: "ok heute geh ich ma"
geschweige denn dass eltern das erlauben (und da sin ossi-eltern teils immer noch schlimmer)

und ganz ehrlich bin ich froh, dass der marathon noch keine "schlag/tritt-mich-tot"-messe is wie gewisse andere größere conventions...zeitgleich aber au kein kleines fan-(girly-)treffen is.

Ron am :

Ich jammer nicht den Tagesgästen hinterher, weil wir dann ne megagroße Con wären, ich glaub um 500 Besucher am Samstag finde ich ausreichend um erstens jede Menger Leute zu haben UND das ganze trotzdem nicht zu anonymisieren. Ich hab halt immer Angst, dass wir ohne Tagesgäste zu klein sind. Denn die verkauften Contickets sind eine relativ konstante Größe: 200 (enttäuschend), 250 (mindestens), 300 (gut) und ab 350 happy :-)

Ausserdem mag ich den Osten auch :-)
ist erstens nicht so weit weg und zweitens gibs im westen genug Cons :-)

Und wenn wa Dich in Brehna gewinnen konnten, hat es sich eh gelohnt :-))

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